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»30 Jahre friedliche Revolution«: Eine Erzählung von Yadé Kara zum Mauerfall

2003 erschien einer der wohl ungewöhnlichsten Romane über den Mauerfall: Selam Berlin von Yadé Kara. Der Roman handelt von dem neunzehnjährigen Hasan Kazan, der an jenem Tag begeistert beschließt, Istanbul zu verlassen und nach Berlin zurückzukehren.

Zum Anlass des heutigen dreißigjährigen Jubiläums des Mauerfalls, und 16 Jahre nach dem Erscheinen ihres davon inspirierten Romans, hat Yadé Kara nun eine kurze Erzählung geschrieben, die erneut den Mauerfall thematisiert. Sie beschreibt darin eine Szene am Grenzkontrollpunkt Dreilinden.

Yadé Kara in den Kulissen der ARD Tagesschau am 9. November 1989, aufgenommen im Rahmen der Aktion Throwback ’89) Foto: © Yadé Kara
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Christoph Poschenrieder im Gespräch über ›Der unsichtbare Roman‹

Wer ist schuld am Ersten Weltkrieg? Im Jahr 1918 wird die Frage immer drängender. Da erhält der Bestsellerautor Gustav Meyrink in seiner Villa am Starnberger See ein Angebot vom Auswärtigen Amt: Ob er – gegen gutes Honorar – bereit wäre, einen Roman zu schreiben, der den Freimaurern die Verantwortung für das Blutvergießen zuschiebt. Der ganz und gar unpatriotische Schriftsteller und Yogi kassiert den Vorschuss – und bringt sich damit in Teufels Küche.

Christoph Poschenrieder hat sich dieses Themas in seinem neuen Buch angenommen – und hier unsere Fragen dazu beantwortet.

Foto: © Daniela Agostini / Diogenes Verlag
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Auf der Jagd nach Männern und Staatsgeheimnissen. Ingrid Nolls neuer Roman »Halali«.

Die große Politik trifft auf die Sehnsucht nach dem kleinen Glück. Die beiden Freundinnen Karin und Holda, zwei Sekretärinnen mit Phantasie und Power, sind auf Männerjagd, schließlich wollen sie nicht alleine bleiben. Doch auch auf sie wird Jagd gemacht: Eine ganz besondere Sorte Romeos ist im Bonn der Nachkriegszeit im Einsatz. Halali, der neue Roman von Ingrid Noll ist eine originelle Mischung aus Kriminalkomödie und Agentenroman.

Ingrid Noll, 1952, fotografiert von ihrem fünf Jahre älteren Bruder Werner auf dem Balkon des Elternhauses in Bad Godesberg. Zurechtgemacht wie Juliette Gréco, mit einer der ersten Jeans in Deutschland, die ihr Vater für sie über amerikanische Freunde besorgt hatte. Foto: © Werner Noll
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Friedrich Dönhoff und Martin Walker im Périgord

Krimiautor besucht Krimiautor: Fünf Tage lang ist Friedrich Dönhoff für eine ZDF/ARTE Produktion (Florianfilm) mit Martin Walker in dessen Wahlheimat Périgord unterwegs. Am dritten Morgen stellten die beiden Autoren fest, dass just an diesem Tag ihre beiden neuen Krimis erscheinen: Heimliche Herrscher. Ein Fall für Sebastian Fink und Grand Prix. Der neunte Fall für Bruno, Chef de police. Hamburg meets Périgord. Ein schöner Zufall! Und ein Grund, gemeinsam vor die Kamera zu treten. 

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Ein Protagonist stellt sich vor. Auszüge aus Chris Kraus' neuem Roman ›Das kalte Blut‹

Schlechtes Wetter – Zeit für dicke Bücher! Das kalte Blut von Chris Kraus erzählt auf 1200 Seiten die Geschichte zweier Brüder aus Riga, die erst in Nazideutschland, dann als Spione der jungen Bundesrepublik Karriere machen. Die Jüdin Ev ist mal des einen, mal des anderen Geliebte. In der leidenschaftlichen Ménage à trois tun sich moralische Abgründe auf, die zu abenteuerlichen politischen Ver­wicklungen führen. Hauptfigur und Ich-Erzähler in dem fast ein ganzes Jahrhundert umspannenden Epos ist Koja Solm. In den nachfolgenden Abschnitten stellt er sich und seine Familie vor.

Foto: Maurice Haas / © Diogenes Verlag
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Happy Birthday Hartmut Lange!

Heute feiert Hartmut Lange seinen 80. Geburtstag, wir gratulieren sehr herzlich! Lange, der »nicht nur einer der letzten großen Meister der Novelle, sondern auch ein Virtuose des bis ins kleinste Detail geschliffenen Stils« ist (Peter Mohr/Mannheimer Morgen), wäre übrigens um ein Haar nicht Diogenes Autor geworden. Es fügte sich dann aber doch noch alles glücklich.

Foto: © Hans-Christian Plambeck/laif
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Martin Walker entwirft das Deutschland von morgen

Diese Woche erscheint ein neues Buch von Martin Walker. Germany 2064 ist ein realistischer Zukunftsthriller. Neben einem fesselnden Krimifall zeigt der Autor der beliebten Bruno-Romane eindrücklich, wie unsere Welt in 50 Jahren aussehen könnte.

Germany 2064
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Ein Autor – eine Stadt. Christoph Poschenrieder in Bamberg

In Boston geboren, lebt Christoph Poschenrieder seit vielen Jahren mit seiner Frau in München. Doch Mitte April 2015 trat der Autor von Die Welt ist im Kopf und Das Sandkorn ein Stipendium im Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia in Bamberg an. Zusammen mit weiteren Künstlern wird er dort die kommenden elf Monate verbringen.

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Lukas Hartmann Bonus-Texte

Vor 25 Jahren fiel in Berlin die Mauer – wie haben Sie die Wende erlebt? In Lukas Hartmanns neuem Roman Auf beiden Seiten befragt die Hauptfigur, der Journalist Mario Sturzenegger, für eine Zeitschrift verschiedene Menschen aus Deutschland und der Schweiz nach ihren Erinnerungen an die Jahre 1989/1990. 

Foto: Von RIA Novosti archive, image #475738 / Yuriy Somov / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons
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