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Bernhard Schlink  |  Vergewisserungen  |  Essay, Hardcover Leinen, 368 Seiten | € (D) 22.90 / sFr 40.90* / € (A) 23.60

Essay, Hardcover Leinen, 368 Seiten
Erschienen in Sept. 2005

ISBN 978-3-257-06483-4
(D) 22.90 / (A) 23.60
sFr 40.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Bernhard Schlink
Vergewisserungen

Über Politik, Recht, Schreiben und Glauben

Wer an der Entwicklung der Gesellschaft manchmal verzweifeln möchte, dem sei dieses Buch empfohlen: Kompetent und in klarer, schöner Prosa zeigt es, was alles nicht zwangsläufig und unaufhaltsam ist und dass es Werte und Hoffnungen gibt, auf die zu setzen lohnt.

Mehr zum Inhalt

Ist die politische Klasse erschöpft? Hat die Wirtschaft Anspruch auf Vertrauen? Schulden Schriftsteller politisches Engagement? Wofür braucht es die Kirche? Wieviel Multikulturalität verträgt eine moderne Gesellschaft? Wo sind die Grenzen des Rechts? Was ist der Preis der Gerechtigkeit? Wo ist Heimat? Oft haben aktuelle Konflikte die Fragen provoziert: der Konflikt um Kruzifix und Kopftuch in der Schule, die Forschung mit Stammzellen und Embryonen, die Gefährdung der Menschenwürde im Kampf gegen Verbrechen und Terrorismus. Andere Fragen nehmen ihren Ausgang bei literarischen und biblischen Texten: bei Gedichten von Heinrich Heine, Romanen von Hans Fallada, Imre Kertész, Pat Barker und Jeffrey Eugenides, der Geschichte von Jakobs Kampf am Jabbok, dem Bericht über Pfingsten. In der Beschäftigung mit den Fragen vergewissert sich Bernhard Schlink seines Standorts. Weil er es zugleich als Schriftsteller und als Jurist tut, schreibt er über Recht und Gerechtigkeit nicht abstrakt juristisch und bleibt Erzähler, auch wenn es um Politik, Wirtschaft, Literatur und Kirche geht. Die Texte sind erfrischend klar, anschaulich und lebendig.

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»Wie aktuell und vorausblickend Bernhard Schlinks Analysen sein können, davon kann sich überzeugen, wer dieser Tage die im vergangenen Jahr publizierte Sammlung von Vorträgen und Zeitungsbeiträgen zur Hand nimmt: ›Vergewisserungen‹ mit klugen Einlassungen zu Themen wie Blasphemie und Kunstfreitheit, Terrorismus und Luftsicherheit oder Heimat und Fremde.«Der Spiegel

»Bernhard Schlink ist virtuos in der Fähigkeit, Fragen, die wir alle im Kopf haben, und Probleme, die philosophische, soziologische, historische Erörterungen fordern, anschaulich zu machen, vom grünen Tisch auf die Bühne des Lebens zu holen.« Sender Freies Berlin

»Schlinks Essays sind verständlich, durchsichtig und intelligent, keine abstrakten juristischen Erkenntnisse, sondern lebendige Literatur eines präzisen Erzählers. Letztlich sei noch erwähnt, daß die ›Vergewisserungen‹ ein Buch sind, das in keinen Verlag besser passen könnte als zu Diogenes.« Die Furche

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