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Yael Hedaya  |  Zusammenstöße  |  Roman, Taschenbuch, 752 Seiten | € (D) 12.90 / sFr 22.90* / € (A) 13.30

Roman, detebe 23397 Broschur, 752 Seiten
Erschienen in Mai 2004

ISBN 978-3-257-23397-1
(D) 12.90 / (A) 13.30
sFr 22.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Yael Hedaya
Zusammenstöße

Eine Liebesgeschichte
Aus dem Hebräischen von Ruth Melcer

Eine Frau, ein Mann, ein Problem: Jonathan, alleinerziehender Vater einer zehnjährigen Tochter, und Schira, beide Schriftsteller, beide Singles. Sie verlieben sich, scheinen irgendwie füreinander geschaffen, doch eine neue Beziehung anzufangen ist genauso schwierig, wie ein Buch fertig zu schreiben.

Mehr zum Inhalt

Der Mittvierziger Jonathan, ein mit zwei ersten Büchern gefeierter Schriftsteller, leidet seit dem Unfalltod seiner Frau Ilana vor fünf Jahren unter einer Schreibblockade. Äußerlich führt er noch das Leben eines gefeierten Autors, aber er kommt sich dabei immer mehr wie ein Schauspieler vor. Die inzwischen zehnjährige Tochter Dana kümmert sich fast so liebevoll um den Vater wie er sich um sie. Doch erste Anzeichen der Pubertät kündigen sich an, und das unkomplizierte Verhältnis der beiden wird schwieriger. Jonathan glaubt, dass es gut für Dana wäre, wenn er sich noch einmal binden würde. Aber die immer noch sehr frische Erinnerung an Ilana hindert ihn daran, und außerdem kann er sich keine Frau vorstellen, die es mit einem Kauz wie ihm aushalten könnte. Schira, ebenfalls Schriftstellerin, Mitte dreißig, ist mit ihrem ersten Roman ein Shootingstar der Tel Aviver Literaturszene geworden. Doch sie empfindet diesen ersten Erfolg eher als Belastung und quält sich sehr mit ihrem zweiten Buch. Sie leidet unter dem Alleinsein, doch mutmaßt sie auch, dass eine enge Beziehung sie nur am Schreiben hindern würde. Durch ein Abendessen bei einer gemeinsamen Freundin treffen die beiden Stadtneurotiker aufeinander. Bei der Vorstellung, eine neue Beziehung einzugehen, bricht ihnen der kalte Schweiß aus – und trotzdem sind sie voneinander sehr fasziniert. Werden die beiden ihre Chance nutzen? Hedayas neuer Roman ist eine Liebesgeschichte aus dem Tel Aviv der späten neunziger Jahre und zugleich eine feingewobene Studie über das Heranwachsen, Altern, Sterben, Abschiednehmen und den Neubeginn.

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»Liebesgeschichten sind nicht immer nur Tragödien oder Märchen von zwei Menschen. Manchmal beschreiben Bücher über die Liebe ein Gefühl, das eigentlich ganz ohne Ihn oder Sie auskommt. Das einfach eine Ahnung von Wärme und Vertrautheit vermittelt. Wie ›Zusammenstöße‹. Dieses Buch ist alles, spannend, komisch und manchmal auch traurig, wie die Liebe und das Leben eben sind.«Berliner Morgenpost

»›Zusammenstöße‹ ist sowohl eine wunderbare Liebes- als auch Familiengeschichte aus dem heutigen Tel Aviv, sie besticht durch ihre Aufrichtigkeit. Zuweilen verblüfft die Weisheit der Autorin, mit der sie das Vergängliche des Lebens erfaßt, wie sie Klischees aufbricht und der Liebe, diesem inflationär gebrauchten und dennoch unfaßbaren Begriff, so etwas wie Gerechtigkeit widerfahren läßt, indem sie ihn in vielen Nuancen sichtbar macht.«Sächsische Zeitung

»Das Buch ist banal, banal genial! Anders kann man es kaum ausdrücken. Yael Hedaya schreibt schlicht und ergreifend. Es sind keine langen verschachtelten Sätze, die das Lesen bestimmen. Es ist eine klare, einfache Sprache. Und genauso verhält es sich mit dem Stoff. Eine Liebesgeschichte, wie sie jeder Hollywood-Regisseur auf die Leinwand bringen könnte. Wenn Sie von einer Liebesgeschichte mehr erwarten, mehr Lug und Trug, mehr Intrigen und Leidenschaft, dann werden Sie ›Zusammenstöße‹ langweilig finden. Aber wenn sie eintauchen möchten in das Leben zweier einsamer Menschen, wenn Sie aufgehen in dem Gefühl, mit dabei zu sein, wenn Sie ein paar Tage am Stück Zeit haben, von keinem gestört werden und sich in eine Ecke zurückziehen können, dann werden Sie dieses Buch lieben. Immer sitzt man selbst irgendwo in der Seele der Protagonisten und fühlt, horcht und genießt, was sich dort abspielt. Die Langsamkeit des Buches ist seine Stärke.«Deutsche Welle

»Yael Hedaya seziert Ängste und Verletzungen, Sehnsüchte und Hoffnungen ihrer Protagonisten mit psychoanalytischer Akribie. Fesselnd ist die Genauigkeit der Charakterzeichnung und die Realitätsnähe der Lebensentwürfe. Man kann nicht anders als ›mitleben‹, wenn man sich auf die Sogkrafte des Textes einläßt. Zusätzliche Kraft bekommt ›Zusammenstöße‹ von der meisterhaften Erzählttechnik der Autorin.«Salzburger Nachrichten

»Yael Hedaya hält ihre Leser durch die geschickte Konstruktion des Romans in Atem. In phantasievollen Vergleichen bildet sie Seelenzustände ab, und selbst ein nebensächliches Detail wie einen Verkehrsstau, kann sie so lebendig beschreiben, daß man ihn ohne weiteres als spannenden Bestandteil der Handlung liest. Ein Lesevergnügen ist der Roman schließlich, weil seiner Autorin das Kunststück gelingt, Optimismus zu vermitteln – trotz der vielen kleinen und auch großen Tragödien des Lebens, von denen sie erzählt.«Nürnberger Nachrichten

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