Yadé Kara
Bernard Mac Laverty
oder der Optimismus
Voltaire
Sheridan Le Fanu
Patrick Modiano, Jean-Jacques Sempé
Anton Cechov, Peter Urban (Hg.)
Daten zu Leben und Werk
Peter Urban
Jakob Arjouni
Geistreiche Sinn- und Schlußreime
Angelus Silesius
Jakob Arjouni
Friedrich Glauser
H.A. Rey, H.A. Rey (Ill.)
H.A. Rey, H.A. Rey (Ill.)
Dick Francis
Magdalen Nabb
oder Die beiden Musiker
Honoré de Balzac
Andrea De Carlo
die gute Schlange
Tomi Ungerer, Tomi Ungerer (Ill.)
Selbstportrait der Künstlerin als junge Frau
Muriel Spark
Autor
Geboren am 4.2.1896 in Wien, gestorben am 8.12.1938 in Nervi bei Genua, begraben auf dem Friedhof Manegg in Zürich. Er wurde aus der Schule gewiesen, weil er die Lyrik eines Lehrers abschätzig rezensiert hatte. Wegen »liederlichen und ausschweifenden Lebenswandels« ließ sein Vater ihn entmündigen. Glauser hatte in Zürich nicht Chemie studiert, sondern war dem Dadaismus und dem Morphium verfallen. Er geriet in ein wahnwitziges Karussell von Irrenanstalten, Zuchthäusern und Kliniken, von dem er mit Hilfe der Pflegerin Berthe Bendel absprang. Ein erster Versuch, aus dem Teufelskreis auszubrechen, war von seinem Vater unterstützt worden: Ihm war es nur recht gewesen, seinen Sohn in die Fremdenlegion verschwinden zu sehen. Glausers Erstling ›Gourrama‹ handelt von dieser Zeit. Am 6. Dezember 1938, einen Tag vor der geplanten Hochzeit mit Berthe, fiel er – wahrscheinlich durch eine Überdosis Schlafmittel – in eine tiefe Bewußtlosigkeit, aus der er nicht mehr erwachte.
»Der Begründer des modernen, deutschsprachigen Kriminalromans. Die fünf Romane um den Wachtmeister Studer sind Meisterwerke mit unbegrenzter Haltbarkeit. Selbst ein Außenseiter (Morphium, Irrenanstalt, Fremdenlegion), schrieb Glauser in spröder, sensibler Prosa über Irren- und Armenhäusler, über die Unangepaßten und die, die nicht funktionieren, wie man zu funktionieren hat. Er definiert den Blick, den Kriminalliteratur zu haben hat: von unten auf die Gesellschaft.«Bücher