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Hildi Hess

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Hildi Hess

Autorin

1911 wurde Hildi Hess in Zürich geboren, als Tochter des Orientalisten Jean Jacques Hess und der Malerin und Zeichnerin Sophie von Wyss. Schon als Kind zeichnete und modellierte Hildi Hess. Nach dem Schulabschluß besuchte sie die Zürcher Kunstgewerbeschule. Ihr Lehrer Carl Fischer unterstützte sie auf ihrem Weg zur Bildhauerei. Da es in Zürich keine Bildhauerklasse gab, ging Hildi Hess nach Paris und lernte bei Charles Despiau und später bei Germaine Richier und ihrem Mann Otto Charles Bänninger, die zu Freunden und Arbeitsgefährten wurden. 1937 kehrte Hildi Hess nach Zürich zurück und blieb dort - von vielen Reisen und Auslandsaufenthalten abgesehen - bis zu ihrem Tod 1998. Zweimal erhielt sie das Bundesstipendium der Eidgenossenschaft und wurde 1954 mit dem Preis der C. F. Meyer-Stiftung ausgezeichnet.

»Die vergnüglichen Tage, in welchen Hildi in Neuchâtel an meinem Kopf arbeitete, gingen, in der Erinnerung, allzuschnell vorüber. Nur gegen Ende konnte ich es nicht verkneifen, Hildi selber zu porträtieren. Sie nahm es mit Gelassenheit hin. Aber während meines Malens wurde ich mir der amateurhaften Leichtfertigkeit bewußt, mit der ich vorging. Hildi nahm an mir Rache, indem sie sich von mir porträtieren ließ.«Friedrich Dürrenmatt

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Hildi Hess

Illustratorin

1911 wurde Hildi Hess in Zürich geboren, als Tochter des Orientalisten Jean Jacques Hess und der Malerin und Zeichnerin Sophie von Wyss. Schon als Kind zeichnete und modellierte Hildi Hess. Nach dem Schulabschluß besuchte sie die Zürcher Kunstgewerbeschule. Ihr Lehrer Carl Fischer unterstützte sie auf ihrem Weg zur Bildhauerei. Da es in Zürich keine Bildhauerklasse gab, ging Hildi Hess nach Paris und lernte bei Charles Despiau und später bei Germaine Richier und ihrem Mann Otto Charles Bänninger, die zu Freunden und Arbeitsgefährten wurden. 1937 kehrte Hildi Hess nach Zürich zurück und blieb dort - von vielen Reisen und Auslandsaufenthalten abgesehen - bis zu ihrem Tod 1998. Zweimal erhielt sie das Bundesstipendium der Eidgenossenschaft und wurde 1954 mit dem Preis der C. F. Meyer-Stiftung ausgezeichnet.

»Für Hildi Hess gibt es ein großes Thema: Gestalt und Bildnis des Menschen. Ihr Menschenbild formt sich aus einem ganz spontanen, liebevoll offenen Interesse am Geschöpf, an seiner Gestalt, seiner Persönlichkeit, seinen Aktionen. Ihr Ziel ist es, die Individualität des Geschöpfes in Haltung, Gebärdensprache und Körperbau so zum Ausdruck zu bringen, daß das Werk zum Dokument für eine Existenz wird.«Dorothea Christ

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