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Slawomir Mrozek  |  Lolo  |  Erzählung, Hardcover Leinen, 304 Seiten | € (D) 22.90 / sFr 40.90* / € (A) 23.60

Erzählung, Hardcover Leinen, 304 Seiten
Erschienen in April 2000

ISBN 978-3-257-06243-4
(D) 22.90 / (A) 23.60
sFr 40.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Slawomir Mrozek
Lolo

und andere Geschichten
Aus dem Polnischen von Witold Kosny und Christa Vogel und Ludwig Zimmerer

›Lolo‹ drückt immer die richtigen Tasten, die, die den Herrn mit dem Bart zufriedenstellen – und dann gibt’s Speck. Aber nur für Lolo. Doch eines Tages hat Lolos Freund, die andere Laborratte, die immer hungriger wird, weil sie nicht die richtigen Tasten zu drücken versteht, eine Methode gefunden, um auch was abzukriegen... In ›Monisa Clavier‹ lauert ein polnischer Tourist einem westlichen Filmstar auf. Nun kommt es darauf an, ihre Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Da dem komplexbehafteten polnischen Jüngling dies nicht gelingen will, gibt er sich auf einer Party gläserschmetternd als Russe aus, denn Russen scheinen im Westen den Exotik-Bonus zu genießen. Zwar erreicht der junge Pole so sein primäres Ziel, doch fangen die Probleme nun erst an.

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»Mrozek ist ein Satiriker, dessen formale Begabung auch als Erzähler aus seinem virtuosen Umgang mit logischen Entwürfen herrührt. Als Prosa-Autor ist er in Deutschland noch zu entdecken.«Badische Zeitung

»Jeder einzelnen dieser Geschichten haftet höchste Spannung an. Selbst dort noch, wo Mrozek sich - für Augenblicke - ins Absurde zu verlieren scheint. Wohlgemerkt: nur scheint. Denn daß sich nach seinen mitunter surrealistisch anmutenden Wendungen die sozialkritische, ethische, anti-ideologische, lebensfatalistische Botschaft jedes Mal mit überraschender Klarheit herausschält, beweist seine Gedankenstrenge gerade dort, wo man Mrozek zunächst spielerischer Wirklichkeitsferne verdächtigen könnte.«Deutsche Welle

»Auch in seinen Erzählungen aus den Jahren 1960 bis 80 geht es um die scheinbar grenzenlose Anpassungsfähigkeit des Menschen. Wie unangenehm, bedrückend oder erniedrigend die Umstände auch sein mögen, Mrozeks Figuren begehren nicht auf, sondern fügen sich in ihr Schicksal. Das ist lakonisch erzählt, sarkastisch bisweilen und gerade dadurch pointiert, daß die Pointe weggelassen wird. Mrozek war ursprünglich Karikaturist, und besonders seine kleinen Prosastücke haben etwas von jener Verzerrung mit spitzer Feder, die einen Charakter oder eine Situation auf den Punkt bringen.«Norddeutscher Rundfunk

»Einfache, kurze, pointierte Geschichten.«Norddeutscher Rundfunk

»Ein Füllhorn wunderbarer Geschichten, lakonisch erzählter Besonderheiten und Humoresken.«Rheinische Post

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