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Dashiell Hammett  |  Der Malteser Falke  |  Roman, Taschenbuch, 240 Seiten | € (D) 8.90 / sFr 13.90* / € (A) 9.20

Roman, detebe 20131, 240 Seiten
Erschienen im Mai 2004

ISBN 978-3-257-20131-4
(D) 8.90 / (A) 9.20
sFr 13.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Dashiell Hammett
Der Malteser Falke

Aus dem Englischen von Peter Naujack

Die attraktive Brigid bittet Sam Spade und seinen Partner Archer um Hilfe, weil sie Angst vor einem gewissen Thursby hat. Am selben Abend wird Archer umgebracht. Auch Thursby taucht als Leiche auf. Spade beginnt ein Verhältnis mit Brigid, obwohl er weiß, daß sie nicht ehrlich zu ihm ist. Er erfährt, daß sie - und nicht nur sie - hinter einer wertvollen Skulptur aus dem 16. Jahrhundert her ist: dem Malteser Falken.

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»In diesem ersten richtigen Detektivroman der Geschichte weiß der Leser nie, woran er ist. In schnellen, harten Szenen wird ein Fall durchgespielt, der ihn voltenreich von einer Verblüffung in die nächste wirft. Zum ersten Mal habe ich diese großartigen Dialoge vor vielen Jahrzehnten gelesen, und ich bin immer wieder fasziniert von der Story, die wie ein atemberaubendes Theaterstück vom perfekten Timing der Szenen lebt. Ein Roman, der ebenso gut ein Drehbuch sein könnte – kein Wunder, daß die Verfilmung mit Humphrey Bogart solchen Erfolg hatte. Keiner ist, was er scheint, keinem kann man trauen, alle spielen ihre Rollen – eine einzige Paranoia, sehr modern. Dashiell Hammett zeigt sich mit diesem Krimi als aufregender Dramatiker. Der Text gilt als Begründung des Realismus im Kriminalroman, aber ich bin mir trotz der realistischen Milieu-Schilderungen nicht sicher, ob man das so sagen kann. Denn realistisch heißt hier nicht, daß dem Leser oder Zuschauer die Interessen der Figuren psychologisch erklärt werden, daß jemand für das Milieu verantwortlich gemacht wird. Solche Texte machen Spaß, weil sie sich nicht mit moralischen Skrupeln aufhalten, dafür aber den Leser voller Fragen zurücklassen. Deshalb sind sie bis heute nicht in die Jahre gekommen. Irgendwann ist einmal von Spades Sockenhaltern die Rede – und erst dann stellt man verblüfft fest, daß das so moderne Buch schon von 1930 ist.« Süddeutsche Zeitung

»Ein großer Klassiker des Genres. Unvergeßlich, wie eine Blondine Sam Spade im Büro aufsucht und er sich auf die Suche nach einer Statuette begibt.«Facts

»Zu den größten Mythopoeten der ewigen Detektiv-Utopie gehört gleich nach dem Gründervater Poe der Lehrmeister Chandlers: Dashiell Hammett. Hammett hat dieses für die Tagträume des Jahrhunderts so bedeutende Genre tiefgreifend verändert. Er arbeitete acht Jahre lang selbst als Detektiv bei der Pinkerton-Agentur. Das hat seinen Texten einen ungewöhnlich realistischen Grundton verliehen.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

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