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Walter Muschg  |  Tragische Literaturgeschichte  |  Hardcover Leinen, 752 Seiten | € (D) 29.90 / sFr 53.90* / € (A) 30.80

Hardcover Leinen, 752 Seiten
Erschienen in Mai 2006

ISBN 978-3-257-06531-2
(D) 29.90 / (A) 30.80
sFr 53.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Walter Muschg
Tragische Literaturgeschichte

Eine Literaturgeschichte, die einzigartig ist, weil sie dem tragischen Urgrund aller Dichtung nachspürt und die Frage beantwortet: Was macht einen Menschen zum Künstler? Anhand von Beispielen aus der gesamten Weltliteratur entsteht eine Galerie großer Geister und ihrer Werke auf dem Hintergrund ihrer persönlichen Tragödien.

Mehr zum Inhalt

Eine Literaturgeschichte von 1948 ist veraltet, nichts ist trockener als Werke von Literaturprofessoren. Bei Walter Muschg und seiner ›Tragischen Literaturgeschichte‹ stimmen diese Vorurteile nicht. Denn der Ansatz dieses Standardwerks, das bei Erscheinen »Furore machte« (›Neue Zürcher Zeitung‹), war so neuartig, dass er zeitlos aktuell geblieben ist. Die ›Tragische Literaturgeschichte‹ stellt den Künstler als Menschen in den Mittelpunkt und sagt dadurch mehr über das Wesen der Literatur als ganze Regale akademischer Fachbücher. Und Muschg schreibt so anschaulich und erzählerisch, wie man es sonst nur von Egon Friedells Kulturgeschichte kennt. Fern aller bloßen Aufzählung und leeren Theorie geht Muschg der Frage nach, was einen Menschen zum Schriftsteller macht. Er unterscheidet drei ›Urformen‹ des Dichters – den Magier, den Sänger und den Seher – und illustriert sie exemplarisch von der Antike bis zur Moderne. Baudelaire, Dante, Eichendorff, Flaubert, Goethe, Gotthelf, Hölderlin, Kafka, Kleist, Nietzsche, Schiller, Shakespeare oder Stifter – anhand von Beispielen aus der gesamten Weltliteratur formt Muschg, ebenso belesen wie sprachgewaltig, eine ›Tragische Literaturgeschichte‹: »Das Wort ›tragisch‹ will auch als ›menschlich‹ verstanden werden. Das Menschliche ist der einzige Gedanke, an den wir die Dichtung ehrlicherweise noch anknüpfen können«, so Walter Muschg im Vorwort. »Wohl wünschte ich, dass ein Mal einer eine ›Tragische Literargeschichte‹ versuchte«, hatte einmal Arthur Schopenhauer notiert. Walter Muschg kannte dieses Zitat nicht, als er sein Opus magnum schrieb, und erfüllte die Aufgabe dennoch mit Bravour: »Erst heute wird sichtbar, wie modern Muschgs maßvoll psychologische, der Kunst eine existentielle Dimension zuerkennende und von Liebe und Engagement getragene Forschungsmethode gewesen ist.« (Bertelsmann Literaturlexikon)

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»Walter Muschg’s book is uncanny and fully deserves to be reprinted. A fascinating text on account of the big questions it raises, it enthrals the reader with the sheer vigour and decisiveness with which it answers these questions.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»In vielerlei Hinsicht verdienstvoll. Wer dieses umfassende Werk durchliest, hat sich etliche Semester Literaturstudium, Seminare und Einführungen erspart. Muschg bringt so viel Enthusiasmus und Liebe zu seinem Gegenstand mit, dass die Zeit nie langweilig wird.«Hessischer Rundfunk

»Kluge Gedanken und wertvolle Informationen enthält Walter Muschgs Buch zuhauf.«Frankenpost

»Eines der grandiosesten und umstrittensten Werke der Literaturgeschichtsschreibung, über weite Strecken unzeitgemäß und dadurch aktuell geblieben.«Tages-Anzeiger

»Muschg setzte das Unterfangen einer tragischen Literaturgeschichte mit einer gedanklichen Radikalität und sprachlichen Wucht in die Tat um, die in der deutschsprachigen Literatur ihresgleichen sucht. Die ›Tragische Literaturgeschichte‹ ist ihrerseits Literatur.«Die Weltwoche

»Unheimlich ist Walter Muschgs Buch und völlig zu Recht neu aufgelegt. Es besticht durch die großen Fragen, die es stellt, es reißt den Leser mit durch die Kraft und Entschiedenheit, mit der die Fragen beantwortet werden.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Walter Muschg gehört mit seiner ›Tragischen Literaturgeschichte‹ zu jenen Klassikern, die nach Lessings Wort verdient hätten, ›weniger erhoben und fleißiger gelesen‹ zu werden! Das Nachwort von Urs Widmer umfaßt nur zwei Seiten und ist ein stilistisches Meisterwerk, das dem Autor mit kritischem Verständnis ein schönes, differenziertes und würdiges Denkmal setzt. Es sei allen Leserinnen und Lesern als erste Lektüre empfohlen, ob sie das Buch nun schon kennen oder zum ersten Mal in die Hand nehmen.«Süddeutsche Zeitung

»Eine sagenhaft gebildete, buchkundige, stilvolle, streitbare Schrift über alles. Walter Muschgs tragische Literaturgeschichte ist die reichste, kunstvollste, gelehrteste und originellste ihrer Art.«Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Walter Muschgs Schreiben klingt herrisch, scharf urteilend, aber auch verführerisch gut.«Neue Zürcher Zeitung

»Eines der notwendigsten Bücher, die je geschrieben wurden.« Die Welt

»Eine völlig neue Perspektive der literarischen Forschung. Die Kapitel schaffen eine erschütternde Erlebniseinheit durch die Jahrtausende hin.«Die Presse

»Ein bleibendes Werk.«Stuttgarter Zeitung

»Eine Literaturgeschichte, die Geist und Leben atmet und sich durch menschliches und wissenschaftliches Ethos als autorisiert erweist.«Rhein-Neckar-Zeitung

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