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George Orwell  |  Tage in Burma  |  Roman, Taschenbuch, 336 Seiten | € (D) 10.90 / sFr 17.90* / € (A) 11.30

Roman, detebe 20308 Broschur, 336 Seiten
Erschienen in Mai 2003

ISBN 978-3-257-20308-0
(D) 10.90 / (A) 11.30
sFr 17.90*
* unverb. Preisempfehlung

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George Orwell
Tage in Burma

Aus dem Englischen von Susanna Brenner-Rademacher

»Orwell kennen die meisten Leser nur als düsteren ›Big Brother‹-Visionär - die wenigsten wissen, daß der Autor einige Jahre als Kolonialbeamter in Burma tätig war. Vor diesem Erfahrungshintergrund entfaltet er die Geschichte eines britischen Diplomaten in einem burmesischen Außenposten. Lesenswert vor allem wegen der Schilderungen der Landeskultur - und George Orwells bitterböser Abrechnung mit der britischen Kolonial-Mentalität.«

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»Der Dienst als Offizier in Burma entsprach mir nicht und ließ mich den Imperialismus verabscheuen, obwohl nationalistische Gefühle zu dieser Zeit in Burma nicht sehr ausgeprägt und die Beziehungen zwischen Engländern und Burmesen nicht besonders schlecht waren. Als ich 1927 in England auf Urlaub war, quittierte ich den Dienst und beschloß, Schriftsteller zu werden.«George Orwell

»Mit später Bewunderung wird heute auch jener einst so mißachtete, andere Orwell zur Kenntnis genommen, der in Romanen, Reportagen und Essays Zeugnis ablegt von seiner Zeit, den Dreißigern und Vierzigern, in denen sich Europas Gesicht verändert hat.«Der Spiegel

»Das Buch darf aus zwei Gründen besonderes Interesse beanspruchen: zum einen, weil es zeigt, wie ein klarsichtiger Beobachter auch vor 70 Jahren schon in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts zu der Einsicht kommen konnte, daß das Ziel des europäischen Kolonialismus nichts anderes als Ausbeutung war; zum zweiten, weil in seiner Kolonialismus-Kritik die Wurzeln für Georges Orwells Kapitalismus-Kritik liegen.«Westdeutscher Rundfunk

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