und andere Geschichten
Der vierte Fall für Bruno, Chef de police
Der zweite Fall für Bruno, Chef de police
Der dritte Fall für Bruno, Chef de police
Kleine Prosa
Die Geschichte einer ungewöhnlichen Familie
Hinterhältige Reisegeschichten
und andere Geschichten
Ein Bericht
Autor
Martin Suter, geboren 1948 in Zürich, ist Schriftsteller, Kolumnist (er schrieb die wöchentliche Kolumne ›Business Class‹ und verfasste die Geschichten um Geri Weibel) und Drehbuchautor (u.a. schrieb er 2009 das Drehbuch zu dem Film ›Giulias Verschwinden‹). Bis 1991 arbeitete er als Werbetexter und Creative Director, bis er sich ausschließlich fürs Schreiben entschied. Seine Romane – zuletzt erschien ›Der Koch‹ – sind auch international große Erfolge. 2011 erschienen die ersten beiden Bände seiner Krimiserie, ›Allmen und die Libellen‹ und ›Allmen und der rosa Diamant‹. Martin Suter lebt mit seiner Familie in Spanien und Guatemala.
»Was haben die Figuren und die Leser eines Romans von Martin Suter gemeinsam? Beide sollten sich auf nichts verlassen. Denn der Schweizer Autor spielt gerne mit den Unklarheiten im Grenzbereich von Schein und Sein, und ebenso sehr reizt es ihn, wenn er für Kontrollverlust sorgen kann.«Hamburger Abendblatt
Autor
Slawomir Mrozek wurde 1930 in Borzecin bei Krakau geboren. 1957 erschien sein erstes Buch ›Der Elefant‹. ›Tango‹ und andere seiner Theaterstücke erlangten Weltruhm. 1968 beantragte Mrozek in Paris politisches Asyl. Nach langen Jahren in Mexiko lebt er heute in Nizza.
»Slawomir Mrozek bedeutet die konsequente Fortentwicklung der mit Gombrowicz begonnenen Tendenz. Der tragische Hintergrund der Geschichte bietet groteske Angriffsflächen. Da das Bild in einem normalen Kristallglasspiegel, weil täglich gesehen und gut gewohnt, nicht mehr die Fähigkeit besitzt, uns anzusprechen, geschweige anzuhalten, hat sich der Intellekt den Spiegel so zurechtgeschliffen, daß er jetzt Zerrbilder zeigt, die uns erschrecken, aber deshalb auch nicht leicht vergessen werden können und also wirksam bleiben. Die Originalität Mrozeks liegt in der Mischung aus Spott und Mitleid, die seinen Werken den eigenen, konstruktiven Akzent verleiht. Mrozek dämonisiert die inhaltlos gewordene Konvention, auch die ›Errungenschaft des Fortschritts‹, und mißtraut sowohl der reinen Ratio als auch dem reinen Gefühl. Seine Marionetten handeln ohne Charakter – und verkörpern damit eine Methode. Die verrückten Ebenen sollen das hintergründige Fatale sichtbar machen. Mrozeks Komik will die Imitation mit Hilfe der Imitation kompromittieren.«Karl Dedecius
Autor
Urs Widmer, geboren 1938 in Basel, studierte Germanistik, Romanistik und Geschichte. Er arbeitete einige Jahre als Verlagslektor im Walter Verlag, Olten, und im Suhrkamp Verlag, Frankfurt. Mit anderen Lektoren rief er den ›Verlag der Autoren‹ ins Leben. Kurz nach der Gründung wurde er mit seinem Erstling ›Alois‹ selbst zum Autor. Widmer lebt als Schriftsteller in Zürich. Zuletzt wurde er für sein umfangreiches Werk mit dem ›Friedrich-Hölderlin-Preis 2007‹ der Stadt Bad Homburg ausgezeichnet.
»Urs Widmer ist zur Zeit der vielseitigste und doch konzentrierteste, der leichtfüßigste und wohl doch schwergewichtigste Schweizer Autor. Ein Erbe Dürrenmatts und Max Frischs. Urs Widmer zu lesen ist das vergnüglichste Fitnessprogramm gegen die Erschlaffung unserer Utopielust.«Der Tagesspiegel
Autor
Friedrich Dürrenmatt wurde 1921 in Konolfingen bei Bern als Sohn eines Pfarrers geboren. Er studierte Philosophie in Bern und Zürich und lebte als Dramatiker, Erzähler, Essayist, Zeichner und Maler in Neuchâtel, wo er 1990 starb.
»Dürrenmatt gehört zu den ganz wenigen Genies der Nachkriegsliteratur deutscher Sprache. Ein Meteor wie Büchner und Kafka. Dieser geniale Mensch hatte eine unheimliche Witterung von wirklichen Zuständen, und man hat es überhaupt nicht wahrgenommen, man hielt ihn für einen Clown, weil er einen Clown gespielt hat. Dabei ist er einer der tiefsten Denker und einer der klügsten politischen Schriftsteller.«Hans Mayer
Autor
Leon de Winter wurde 1954 in ’s-Hertogenbosch als Sohn niederländischer Juden geboren. Er arbeitet seit 1976 als freier Schriftsteller und Filmemacher in Holland und den USA. Seine Romane erzielten überwältigende Erfolge; einige wurden für Kino und Fernsehen verfilmt, so ›Der Himmel von Hollywood‹ unter der Regie von Sönke Wortmann. Der Roman ›SuperTex‹ wurde von Jan Schütte verfilmt.
»Leon de Winters Stärke liegt in der Synthese des Faktischen mit dem Phantastischen. Seine Romane sind Alltagsgeschichten von hoher Komplexität, verwirrend wie das Leben, aber doch einfach wie die Energieformel von Einstein.«Der Spiegel
Autorin
Ingrid Noll wurde 1935 in Shanghai geboren und studierte in Bonn Germanistik und Kunstgeschichte. Sie ist Mutter dreier erwachsener Kinder und vierfache Großmutter. Nachdem die Kinder das Haus verlassen hatten, begann sie Kriminalromane zu schreiben, die allesamt sofort zu Bestsellern wurden. ›Die Häupter meiner Lieben‹ wurde mit dem Glauser-Preis ausgezeichnet und, wie andere ihrer Romane, auch erfolgreich verfilmt.
»Sie ist voller Lebensklugheit, Menschenkenntnis und verarbeiteter Erfahrung. Sie will eine gute Geschichte gut erzählen, und das kann sie.«Frankfurter Allgemeine Zeitung
Autorin
Doris Dörrie, geboren in Hannover, studierte Theater und Schauspiel in Kalifornien und in New York, entschloss sich dann aber, lieber Regie zu führen. ›Männer‹, ihr dritter Kinofilm, wurde ein Welterfolg. Parallel zu ihrer Filmarbeit (zuletzt der Spielfilm ›Glück‹, nach einer Erzählung von Ferdinand von Schirach, 2012) veröffentlicht sie Kurzgeschichten, Romane und Kinderbücher. Seit einigen Jahren hat sich Doris Dörrie auch als Opernregisseurin einen Namen gemacht. Sie lebt in München.
»Ein Geheimnis der Erzählerin Dörrie ist es, dass sie (wie auch in den besten ihrer Filme) den Blick nicht abwendet, das Banale zulässt und dem Sentimentalen keinen großen Raum gibt: Ihr gelingt eine perfekte Mischung aus Erhabenheit und Leichtigkeit – und so am Ende das Kunststück, glaubwürdige Figuren reden, handeln, leiden und (an sich) zweifeln zu lassen.«Der Spiegel
Sprecher
Hans Korte, 1929 in Bochum geboren, stand schon als Kind auf der Bühne des Bochumer Schauspielhauses. Er war Ensemblemitglied an Bühnen in Frankfurt und München. Im Fernsehen spielte er unter anderem bei Dieter Wedel in ›Der große Bellheim‹ und in ›Der König von St. Pauli‹ und bei Carlheinz Caspari in ›Der Vater eines Mörders‹. Hans Korte wurde unter anderem mit dem Adolf-Grimme-Preis in Gold ausgezeichnet. Hans Korte ist der Sprecher zahlreicher Diogenes Hörbücher.
»Der Meistersprecher Hans Korte«Frankfurter Allgemeine Zeitung
Sprecherin
Doris Dörrie, geboren in Hannover, studierte Theater und Schauspiel in Kalifornien und in New York, entschloss sich dann aber, lieber Regie zu führen. ›Männer‹, ihr dritter Kinofilm, wurde ein Welterfolg. Parallel zu ihrer Filmarbeit (zuletzt der Spielfilm ›Glück‹, nach einer Erzählung von Ferdinand von Schirach, 2012) veröffentlicht sie Kurzgeschichten, Romane und Kinderbücher. Seit einigen Jahren hat sich Doris Dörrie auch als Opernregisseurin einen Namen gemacht. Sie lebt in München.
»Doris Dörrie erzählt alltägliche Geschichten: von der Liebe und von dem Leid, das sie anrichtet. Todtraurig verlaufen sie und grotesk zugleich, abgrundtief enttäuschend und mit bitterbösen Pointen. Was sie von den landläufigen Liebesgeschichten unterscheidet? Der lässige, fast frivol anmutende Unernst, mit dem Frau Dörrie sie vor dem Leser ausbreitet, und die spielerische Leichtigkeit, mit der sie das Schicksal ihrer Figuren ins Komische wendet. Das geschieht ohne aufdringliches Augenzwinkern, ohne falschen Zungenschlag und darf, wenn nicht alles täuscht, als sympathisch sublime Spielart von Selbstironie gedeutet werden. Es gehört zur Kunstfertigkeit des komischen Talents, daß es mit Andeutungen und Abbreviaturen auskommt, Szenen und Konflikte bloß skizziert, Chargen wie Charaktere allenfalls in Umrissen entwirft und Einzelheiten nur wichtig nimmt, sofern sie Zusammenhänge erkennen lassen. Zum Aufspüren solcher Zusammenhänge genügt ein Gedankenblitz, wie er sich in exemplarischen Episoden zu entladen pflegt: in Anekdoten etwa – oder beiläufigen Tragödien, wie Doris Dörrie sie uns mitteilt.«Frankfurter Allgemeine Zeitung
Sprecher
Martin Suter, geboren 1948 in Zürich, ist Schriftsteller, Kolumnist (er schrieb die wöchentliche Kolumne ›Business Class‹ und verfasste die Geschichten um Geri Weibel) und Drehbuchautor (u.a. schrieb er 2009 das Drehbuch zu dem Film ›Giulias Verschwinden‹). Bis 1991 arbeitete er als Werbetexter und Creative Director, bis er sich ausschließlich fürs Schreiben entschied. Seine Romane – zuletzt erschien ›Der Koch‹ – sind auch international große Erfolge. 2011 erschienen die ersten beiden Bände seiner Krimiserie, ›Allmen und die Libellen‹ und ›Allmen und der rosa Diamant‹. Martin Suter lebt mit seiner Familie in Spanien und Guatemala.
»Selten habe ich in letzter Zeit einen Autor gefunden, bei dem ich so intensiv das Gefühl hatte, daß er wimperngenau sagen kann, was er sagen will.«Norddeutscher Rundfunk
Sprecher
Urs Widmer, geboren 1938 in Basel, studierte Germanistik, Romanistik und Geschichte. Er arbeitete einige Jahre als Verlagslektor im Walter Verlag, Olten, und im Suhrkamp Verlag, Frankfurt. Mit anderen Lektoren rief er den ›Verlag der Autoren‹ ins Leben. Kurz nach der Gründung wurde er mit seinem Erstling ›Alois‹ selbst zum Autor. Widmer lebt als Schriftsteller in Zürich. Zuletzt wurde er für sein umfangreiches Werk mit dem ›Friedrich-Hölderlin-Preis 2007‹ der Stadt Bad Homburg ausgezeichnet.
»Es gibt keine schlechte Zeile von Urs Widmer. Alles hat diesen konzentrierten, oft beschwörenden, oft märchenhaften Ton, der nahe und ferne Welten im Geistesflug vereint.«Die Welt
Sprecherin
Cordula Trantow, geboren in Berlin, spielte nach Schauspielunterricht und einer Ballettausbildung in zahlreichen Kino- und Fernsehfilmen. Trantow, die auch Regisseurin und Intendantin ist, hat in vielen Hörspielproduktionen mitgewirkt. 2002 wurde ihr das Bundesverdienstkreuz verliehen.