Vom Ringen und Schreiben
Mein Leben, meine Romane, meine Filme
Eine Bärengeschichte
Sechs Erzählungen und ein Essay
John Irvings Auseinandersetzung mit einem halben Jahrhundert amerikanischer Geschichte, mit der Frage nach dem Glauben in einer chaotischen Welt: die bewegende Geschichte der einzigartigen Freundschaft zwischen Owen Meany und John Wheelwright. Man schreibt den Sommer 1953, die beiden elfjährigen Freunde Owen und John spielen Baseball, als ein fürchterliches Unglück passiert...
Die bewegende Geschichte der einzigartigen Freundschaft zwischen Owen Meany und John Wheelwright: Man schreibt den Sommer 1953, die beiden elfjährigen Freunde Owen und John spielen Baseball, als ein fürchterliches Unglück passiert ... John Irving erzählt die Geschichte dieser beiden Jungen, die Geschichte seiner Generation: die Zeit ihrer Kindheit in den 50er Jahren, die Jahre der Aufbruchstimmung unter dem charismatischen John F. Kennedy und des Kampfs für die Gleichberechtigung der Rassen, initiiert von Martin Luther King, die immer stärkere Verwicklung der USA in den Vietnamkrieg, der Kampf gegen diesen Krieg und das Trauma einer ganzen Nation nach der Niederlage, die Utopien und Träume von einer friedlichen, gewaltfreien Welt in den 60er Jahren, bis hin zu jenem Schauspieler als Präsident im Weißen Haus, seinen Verwicklungen in die schmutzigen Affären der 80er Jahre und seinem Versuch, die sandinistische Revolution zu ersticken. ›Owen Meany‹ ist John Irvings Auseinandersetzung mit einem halben Jahrhundert amerikanischer Geschichte, mit der Frage nach dem Glauben in einer chaotischen Welt, ein großartiger Roman in der Tradition der besten angelsächsischen Erzähler.
»Ungewöhnlich und bereichernd. Am Ende der Geschichte wird der Leser bedauern, diese dichte, sorgfältig ausgearbeitete Phantasiewelt verlassen zu müssen.«Stephen King
»›Owen Meany‹ ist John Irvings bislang ernsthaftester und politischster Roman; das Burleske, Überschäumende, das – auch sexuell – Groteske, das sein früheres Werk kennzeichnet, ist in den Hintergrund getreten, jedoch nicht verschwunden. Es wäre aber zu kurz gegriffen, den Roman nur als Kritik an Reagan und als Abrechnung mit der amerikanischen Politik der letzten Jahrzehnte einzuschätzen. John Irving ist in erster Linie Erzähler, und sein Roman ist in erster Linie eine außergewöhnliche Geschichte, ein reich instrumentiertes Werk mit einer Fülle von Nebenhandlungen, Motiven, Reflexionen und Beschreibungen, und John Irving kann über 850 Seiten Spannung aufrechterhalten, kann all seine Nebenhandlungen, Motive und Reflexionen in einer einzigen Szene münden lassen, den Tod Owen Meanys, in der alles, auch Owens eigenartige Stimme, auch sein Gewicht und seine Größe Sinn und Bedeutung erhält. John Irving gelingt das Kunststück, seinen Owen Meany zwar zu einem Helden, zur Metapher für ein besseres Amerika, sogar zu einer Art gescheitertem Erlöser zu stilisieren, ohne damit seinen Roman auf eine ›einfache Botschaft‹ zu reduzieren.«Bayerischer Rundfunk
»Die Geschichte eines amerikanischen Messias läßt sich verbinden mit einer archetypischen Tom-Sawyer-und-Huckleberry-Finn-Geschichte, die im Irving-Land New Hampshire spielt. Kindheit in den Fünfzigern! ... der Stoff, aus dem Thornton Wilder ›Unsere kleine Stadt‹ machte und Woody Allen seine ›Radio Days‹. Gäbe es etwas zu kritteln, dann höchstens dies: daß die Leser über Strecken hin immer wieder von ihrem eigenen Gekicher am Weiterlesen gehindert werden.«Die Zeit