Mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann
Eine Einführung in die Gedankenwelt des Vaters der modernen Philosophie von Wolfgang Kraus
Aufsätze, Reden, Wortmeldungen und Gespräche von Daniel Keel
Ein Film von Charlotte Kerr
Eine New Yorker Liebesgeschichte
oder Ein Fall von Geringfügigkeit
oder Die Sackgasse
Geschichten und anderes
Eine Biographie von Tullio Kezich
Eine Biographie
Jiddisch – Deutsch
Sprüche und Widersprüche über Moral und Politik, Phantasie und Künstler, Frauen und Psychologen, Journalisten und Dummköpfe
und wie das Vreneli die Gletscher brünnen machte
Jedes Mal, wenn Igor in die alte Uniform samt Stiefeln und Mütze schlüpft, reist er durch die Zeit und landet in Otschakow am Schwarzen Meer, im Jahr 1957. Dort trifft er auf Weindiebe und andere Gauner, und auf eine schöne, rothaarige Marktfrau, bei deren Anblick Igor die Gegenwart beinahe vergessen möchte ...
Ein geheimnisvoller Mann, dieser Gärtner, den Igors Mutter eingestellt hat. Um die 60, wortkarg, trinkt keinen Alkohol. Und was hat es mit der verwischten, unleserlichen Tätowierung an seinem Oberarm auf sich? Mit Hilfe eines befreundeten Computer-Cracks gelingt es dem jungen Igor, sie zu entziffern: ›Otschakow 1957‹ steht da, und: ›Jefim Tschagins Haus‹. Als er diesem Rätsel auf den Grund gehen will, gerät Igor nicht nur nach Otschakow, eine Hafenstadt am Schwarzen Meer, über 500 Kilometer von seinem Haus bei Kiew entfernt. Sondern tatsächlich auch in das Jahr 1957... In Andrej Kurkows phantastisch-absurder Erzählkunst ist alles möglich – auch eine Zeitreise in eine Vergangenheit, von der aus man die Gegenwart womöglich umso klarer sieht.
»Kurkows Texte lassen sich nicht herkömmlichen Gattungen zurechnen; er ruft vielmehr ein bestimmtes literarisches Genre auf, um es dann in eine neue, überraschende Bahn zu lenken. Seine Romane und Erzählungen strahlen eine persönliche Wärme aus, die den Leser zu einer gemeinsamen Erfahrung einlädt.«Neue Zürcher Zeitung
»Andrej Kurkow hat für ›Der Gärtner von Otschakow‹ wieder einmal ein phantastisch-skurriles Szenario entworfen. Nur wenige beherrschen diese Kunst so elegant und humorvoll wie er. Ein Buch, das viele Wahrheiten über Menschen und Gesellschaften in sich verborgen hält, die der Leser mit viel Spaß nach und nach entschlüsseln darf.«Nürnberger Nachrichten
»Kurkows geschliffene Sprache und der zugleich liebevolle Blick auf die Figuren der Geschichte nehmen den Leser und Zuhörer mit auf eine abenteuerliche und phantastische Zeitreise voller absurder Begebenheiten.«Rheinische Post