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Gottfried Keller  |  Die Leute von Seldwyla  |  Erzählung, Taschenbuch, 688 Seiten | € (D) 12.90 / sFr 18.90* / € (A) 13.30

Erzählung, detebe 22642, 688 Seiten
Erschienen im Okt. 1993

ISBN 978-3-257-22642-3
(D) 12.90 / (A) 13.30
sFr 18.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Gottfried Keller
Die Leute von Seldwyla

In dieser Sammlung von Novellen – darunter ›Romeo und Julia auf dem Dorfe‹, ›Spiegel das Kätzchen‹, ›Die drei gerechten Kammacher‹ – entfaltet Gottfried Keller das Panorama der menschlichen Dummheit im kleinen Städtchen Seldwyla. Es zeigen sich hierbei »die ganz unglaublichen Übergänge vom Lächerlichen ins Ergreifende, vom Patzigen, widerlich Albernen ins Wehmütige« (Hugo von Hoffmansthal), die Kellers besonderen Humor ausmachen.

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»Diese Erzählungen bewegen uns das Herz, wir begleiten sie unter Weinen und Lachen, überall sprechen Liebe, Sorgfalt und ein durchaus originaler Dichtergeist zu uns. Nie ist sauberer, sorglicher, liebevoller gearbeitet worden. Es sind wahre Schätze unserer Erzählungsliteratur.«Theodor Fontane

»Irgendeine Bewandtnis mit unglaublich feiner und richtiger Verteilung der Maße und Gewichte muß es doch haben, sonst wäre es nicht möglich, daß fast jede einzelne dieser kleinen Geschichten, von den großen Romanen will ich gar nicht reden, ihr volles Gewicht als die Darstellung eines ganzen runden ausgelebten Menschenlebens hat. Und das haben sie. Wenn wir so ein ›Fähnlein der sieben Aufrechten‹ oder so eine ›Frau Regel Amrain‹ zuschlagen, so wissen wir, daß wir das Ganze eines Lebens hier in der Hand haben.«Hugo von Hofmannsthal

»Diese Novellen bedeuten einen Gipfel deutscher Erzählkunst.«Klabund

»Diese Novellen bedeuten einen Gipfel deutscher Erzählkunst. Wer als Erzähler ihn wieder erreichen will, der muß hoch und mühsam klettern – da wird es nicht so bequem hinaufgehen wie auf die Rigi, das ist schon mehr eine Matterhornbesteigung.«Klabund

»Wenn man von Goethes Schriften absieht: was bleibt eigentlich von der deutschen Prosa-Literatur übrig, das es verdiente, wieder und wieder gelesen zu werden? Lichtenbergs ›Aphorismen‹, das erste Buch von Jung-Stillings ›Lebensgeschichte‹, Adalbert Stifters ›Nachsommer‹ und Gottfried Kellers ›Leute von Seldwyla‹, – und damit wird es einstweilen am Ende sein.«Friedrich Nietzsche

»Gottfried Kellers Talent war derartig, daß die Leser verführt wurden zu glauben, den Dichtern gelinge, was sie vorhaben, spielend und die Schriftstellerei sei kinderleicht.«Robert Walser

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