Mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann
Eine Einführung in die Gedankenwelt des Vaters der modernen Philosophie von Wolfgang Kraus
Aufsätze, Reden, Wortmeldungen und Gespräche von Daniel Keel
Ein Film von Charlotte Kerr
Eine New Yorker Liebesgeschichte
oder Ein Fall von Geringfügigkeit
oder Die Sackgasse
Geschichten und anderes
Eine Biographie von Tullio Kezich
Eine Biographie
Jiddisch – Deutsch
Sprüche und Widersprüche über Moral und Politik, Phantasie und Künstler, Frauen und Psychologen, Journalisten und Dummköpfe
und wie das Vreneli die Gletscher brünnen machte
Der junge Geschichtslehrer Kolja gerät auf der Suche nach den geheimen Tagebüchern des ukrainischen Vorzeigedichters Taras Schewtschenko in die kasachische Wüste, wo er bei einem Sandsturm fast umkommt. Ein alter Kasache und seine beiden Töchter retten ihm das Leben. Doch das ist erst der Anfang einer langen Reise – und einer zarten Liebesgeschichte.
Der arbeitslose Geschichtslehrer Kolja übernimmt gleichzeitig mit einer neuen Wohnung in der Altstadt von Kiew ein dichtbestücktes Bücherregal. In einem der dicken Bände findet er ein Buch des ukrainischen Vorzeigedichters Taras Schewtschenko, das mit vielen handschriftlichen Kommentaren versehen ist. Als Kolja der Sache nachgeht, findet er Hinweise auf ein verschollen geglaubtes Tagebuch des Dichters, das im kasachischen Mangyschlak in einem Fort mitten in der Wüste versteckt sein müsste. Kolja macht sich auf nach Kasachstan. Da er kein Geld für die Reise hat, fährt er auf einer schwimmenden Fischfabrik mit. Mit fünf Litern Wasser und einem großen Vorrat an Fischkonserven versorgt, wird er ein paar Tage später an Land abgesetzt. Ein langer Marsch beginnt. Die Sonne brennt erbarmungslos, Koljas Ortskenntnisse sind bescheiden, und schon bald verflucht er seine verrückte Idee. Bei einem Sandsturm kommt er fast ums Leben, doch da zieht ihn das Kamel eines alten Kasachen aus dem Sand. Der Nomade Dshamsched nimmt den völlig Entkräfteten mit in seine Jurte, seine beiden Töchter Natascha und Gulja päppeln ihn auf. Dshamsched gibt Kolja Proviant und ein Kamel mit auf den Weg – und seine Tochter Gulja, die ihm hilft, in der Wildnis zu überleben. Zusammen verfolgen sie die Spur des toten Dichters, lernen sich kennen und lieben, finden Petrowitsch – und noch ein paar andere, unsympathischere Zeitgenossen. Ein spannender Abenteuerroman, eine bezaubernde Liebesgeschichte und eine Absage an jeglichen Nationalismus, sei er russischer, kasachischer oder ukrainischer Couleur.
»Ein toter Klassiker und ein verstorbener Philosoph, ein wiederentdecktes Manuskript und ein exhumierter Brief, das klingt nach einem schrägen Roman. Wenn zudem ein wunderbar erzähltes Buch auf deutsch nichts an Kraft verliert, wenn der Literaturthriller in kasachischer Wüste zur gefährlichen Romanze wird und der Leser viel über Rußland und die Nachbarländer erfährt, dann muß man dem Autor gratulieren!«Focus
»›Petrowitsch‹ ist eine moderne Abenteuergeschichte von einer bizarren Schatzsuche durch Länder des zerfallenen sowjetischen Riesenreiches. Da bleibt Karl-May-Romantik auf der Strecke. Doch werden melancholische Ironie, russische Seele und Schlitzohrigkeit zu neuen Wegbegleitern.«Rheinische Post
»›Petrowitsch‹ ist ein phantastischer Roman, ein Abenteuer-, Kriminal- und Liebesroman zugleich, in den Legenden, Träume, Rauscherfahrung, aber auch politische Machenschaften und zeitgenössischer Mafia-Alltag eingehen.«Süddeutsche Zeitung
»Andrej Kurkow erzählt diese abenteuerliche Reise spannend, witzig und intelligent: Die streckenweise absurde Geschichte zieht den Leser schon mit der ersten Seite in ihren Bann.«Frankfurter Rundschau