Mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann
Eine Einführung in die Gedankenwelt des Vaters der modernen Philosophie von Wolfgang Kraus
Aufsätze, Reden, Wortmeldungen und Gespräche von Daniel Keel
Ein Film von Charlotte Kerr
Eine New Yorker Liebesgeschichte
oder Ein Fall von Geringfügigkeit
oder Die Sackgasse
Geschichten und anderes
Eine Biographie von Tullio Kezich
Eine Biographie
Jiddisch – Deutsch
Sprüche und Widersprüche über Moral und Politik, Phantasie und Künstler, Frauen und Psychologen, Journalisten und Dummköpfe
und wie das Vreneli die Gletscher brünnen machte
Marta Kijowska beleuchtet das ›Phänomen Szczypiorski‹ aus doppelter Sicht: Sie erzählt das Leben dieses außergewöhnlichen Menschen für deutsche Leser vor dem Hintergrund polnischer Mentalität, Kultur und Geschichte.
Zwei Tendenzen begleiteten das Autorenleben von Andrzej Szczypiorski: In Deutschland galt er als sehr erfolgreich, ein charismatischer Stargast der Medien, in Polen war er bis zu seinem Tode umstritten. Die vorliegende Biographie erhellt die Hintergründe. Vieles von dem, was Szczypiorski ebenso Feinde wie Bewunderer einbrachte, erklärt sich aus der europäischen Geschichte des letzten Jahrhunderts. Dessen deutsch-jüdisch-polnisches Kapitel hat Szczypiorski, wie kaum ein anderer, selbst durchlebt. Aus diesen Erfahrungen resultiert das, was viele an ihm kritisieren: sein Wandel von einem regimetreuen zum oppositionellen Schriftsteller, seine Art, das polnisch-jüdische Verhältnis darzustellen, sein nachsichtiger Umgang mit den Deutschen. Seine persönliche Maxime ›Nicht urteilen, sondern verstehen‹ legten die einen fälschlicherweise als ›versöhnlerische‹ Geste aus, die anderen verstanden sie als Brücke. Zur Zeit entsteht auf dem Gelände der Gedenkstätte Sachsenhausen eine internationale Jugendbegegnungsstätte, die im Sommer 2006 unter dem Namen »Andrzej-Szczypiorski-Haus« eröffnet wird.
»Marta Kijowska hat nicht nur eine Biographie Szczypiorskis vorgelegt, sondern zugleich eine materialreiche und lebendige polnische Kulturgeschichte.«Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Marta Kijowska hat eine höchst lesenswerte Szczypiorski-Biographie verfaßt, die weit über das hinausgeht, was eine traditionelle Darstellung von Autor und Werk bietet.«Neue Zürcher Zeitung