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Ingrid Noll  |  Röslein rot  |  Roman, Taschenbuch, 288 Seiten | € (D) 10.90 / sFr 16.90* / € (A) 11.30

Roman, detebe 23151, 288 Seiten
Erschienen im Mai 2000

ISBN 978-3-257-23151-9
(D) 10.90 / (A) 11.30
sFr 16.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Ingrid Noll
Röslein rot

Rosenkrieg in der deutschen Provinz! Wieder einmal klappt Ingrid Noll eine ihrer bitterbösen Beziehungskisten auf – und beim Zuklappen liegt natürlich eine Leiche drin. Als die brave Hausfrau Annerose hinter das Dreifachleben ihres spießigen Ehemanns kommt und sich selbst auf den Kriegspfad begibt, zeigt sich, wozu bürgerliche Gattinnen fähig sind.

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»Ingrid Nolls Roman über ganz alltägliche Katastrophen ist von einer geradezu unverschämten Schlichtheit und gleichzeitig von einer geradezu fesselnden Detailgenauigkeit in der Schilderung von Menschen, Situationen und Stimmungen. Dazu kommen noch die wunderbaren Dialoge - wenn da kein Regisseur nach einem Drehbuchautor ruft! ›Röslein rot‹ von Ingrid Noll ist einmal mehr ein satirisches und zugleich ein wenig melancholisches Sittenbild - und alles andere als ein Stilleben ...«Norddeutscher Rundfunk

»›Röslein rot‹ hat das, was einen typischen Noll-Roman auszeichnet: schwarzen Humor, charmante Ironie, heitere Abgründigkeit. Die freche Geschichte hat Tempo und eine ungewöhnliche erzählerische Leichtigkeit.«Der Spiegel

»Hinterglasmalerei am häuslichen Küchentisch: Harmloser kann sich ein Krimi wohl kaum anlassen. Aber das kennt man ja nun schon von Ingrid Noll. Das Böse schleicht sich ganz leise in die detailreich und humorvoll ironisch geschilderte Alltäglichkeit; eigentlich ist es kaum mehr als eine unglückliche Verkettung all der heimlichen Wünsche und Neurosen, die in jedem von uns schlummern. Annerose gerät in einen Strudel von Gefühlen und Ereignissen. Der Auslöser: ganz normale Eifersucht, jenes Mißtrauen dem Partner und der eigenen Attraktivität gegenüber, das gerade in langjährigen Beziehungen wachsen kann.«Darmstädter Echo

»Ingrid Nolls Buch teilt vor allem eine Eigenschaft mit großer Malerei: Man kann die spannende Kriminalgeschichte lesen, so wie man ein Bild ansehen kann, und wird gefangen, ohne es zu merken. Was Generationen von Kunsthistorikern nicht überzeugend nachzuweisen vermochten, beweist Ingrid Noll spielend: den unmittelbaren Nutzen der Kunst fürs Leben im zwanzigsten Jahrhundert.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

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