Zeitgemäße Betrachtungen
Parmenides im epochalen Winter
Ischa Meijer – In Margine. In Memoriam
Sätze, Reflexionen, Verse und Prosastücke über Leben und Traum, Seele und Herz, Vernunft und Absurdes, Ästhetisches und Mystisches
Rezepte von Roberta Pianaro und kulinarische Geschichten von Donna Leon
Aus Gesprächen zwischen Picasso und seinen Freunden
Der Spion und der Präsident
Der Spion und der Pate
Schweigen ist Silber
und andere phantastische Fahrten
und andere Verbrechergeschichten
und andere Scherz- und Spottgeschichten
und andere Geschichten von Schönheit, Liebe und Wiederkunft
»Angefangen mit van Gogh sind wir alle, so groß wir auch sein mögen, in einem gewissen Maße Autodidakten - man könnte fast sagen, naive Maler. Die Maler leben nicht mehr innerhalb einer Tradition, und so muß jeder von uns alle seine Ausdrucksmöglichkeiten neu erschaffen. Jeder moderne Maler hat das vollkommene Recht, diese Sprache von A bis Z zu erfinden. Kein Kriterium kann a priori auf ihn angewandt werden, weil wir nicht mehr an strenge Maßstäbe glauben. In gewissem Sinne ist das eine Befreiung, aber gleichzeitig ist es eine ungeheure Begrenzung, denn wenn die Individualität des Künstlers beginnt, sich auszudrücken, verliert er das, was er an Freiheit gewinnt an Ordnung. Und wenn Du nicht mehr in der Lage bist, dich einer Ordnung zu unterwerfen, dann ist das im Grunde ein gefährlicher Nachteil.«
»Picasso, gegen den kann doch niemand ankommen, der ist doch das Genie.«Max Ernst
»Wer ist Picasso? Jeder weiß, er ist der größte Künstler des 20. Jahrhunderts, der berühmteste. Der Name ist Signal. Man braucht den Mann nicht zu kennen. Man braucht keine Bilder zu kennen, weder die seinen noch andere. Trotzdem weiß man Bescheid: Picasso ist die moderne Kunst.«Laszlo Glozer