Coelho, Paulo
De Carlo, Andrea
Ein Lesebuch herausgeben von Irene Brauer und Friedrich Dönhoff
Dönhoff, Marion Gräfin
Durlacher, Jessica
und andere Meistererzählungen
Faulkner, William
Francis, Dick & Francis, Felix
Goscinny, René
Grünberg, Arnon
Hartmann, Lukas
Mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann
Hauptmann, Tatjana & Kafka, Franz
Irving, John
July, Miranda
Kurkow, Andrej
Commissario Brunettis zwanzigster Fall
Leon, Donna
Vorwort von Donna Leon
Leon, Donna & Sepeda, Toni
Eine Art Biographie
Loriot
Nothomb, Amélie
Von der Liebe, vom Sterben, vom Tod und von der Trauer darüber, den geliebten Menschen verloren zu haben
Schneider, Hansjörg
Schneider, Hansjörg
Thoreau, Henry David
Thoreau, Henry David
Der vierte Fall für Bruno, Chef de police
Walker, Martin
Yoshimoto, Banana
Autor
Joachim Ringelnatz (eigtl. Hans Bötticher), 1883 in Wurzen geboren, bereiste als Seemann nach seinem Rausschmiss aus dem Gymnasium 22 Länder. 1909 entdeckte er in München das Künstlerlokal Simplicissimus und der ›Simpl‹ ihn: Er wurde zum Hausdichter und begann Songs in der Tradition Villons, Groteskgedichte und zarteste Balladen zu veröffentlichen. Nach dem Ersten Weltkrieg trug der Leutnant a. D. als Kabarettist seine Gedichte in ganz Deutschland vor. 1933 erhielt Ringelnatz Auftrittsverbot, er verarmte und starb im Jahr darauf an einer Lungenkrankheit.
»60 Jahre nach seinem Tod zeigt sich, wie aktuell und ungebrochen wirkungsvoll die Verse des sächsischen Rauhbeins, Träumers und Bürgerschrecks sind. Die Lektüre macht aber auch verständlich, warum die eigenwillige Philosophie, die das muskulöse Männchen mit der riesigen Nase in Reime faßte, zu Lebzeiten (1883–1934) zwiespältig aufgenommen werden mußte. Ringelnatz’ fast dadaistische Lyrik ist immer wieder als Nonsens-Dichtung apostrophiert worden – zu Unrecht. Seinen Versen, seinem Leben lag eine Erkenntnis zugrunde, die er auf seiner Erforschung der Welt ›von unten‹ und seiner Suche nach einer (inneren) Heimat erlangt hatte: Einer grotesken Wirklichkeit konnte man sich nur auf groteske Weise nähern, man durfte sie nicht durch die vordergründige Logik des Begreifbaren verniedlichen.«Westdeutsche Allgemeine Zeitung