Coelho, Paulo
De Carlo, Andrea
Ein Lesebuch herausgeben von Irene Brauer und Friedrich Dönhoff
Dönhoff, Marion Gräfin
Durlacher, Jessica
und andere Meistererzählungen
Faulkner, William
Francis, Dick & Francis, Felix
Goscinny, René
Grünberg, Arnon
Hartmann, Lukas
Mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann
Hauptmann, Tatjana & Kafka, Franz
Irving, John
July, Miranda
Kurkow, Andrej
Commissario Brunettis zwanzigster Fall
Leon, Donna
Vorwort von Donna Leon
Leon, Donna & Sepeda, Toni
Eine Art Biographie
Loriot
Nothomb, Amélie
Von der Liebe, vom Sterben, vom Tod und von der Trauer darüber, den geliebten Menschen verloren zu haben
Schneider, Hansjörg
Schneider, Hansjörg
Thoreau, Henry David
Thoreau, Henry David
Der vierte Fall für Bruno, Chef de police
Walker, Martin
Yoshimoto, Banana
Jedes Mal, wenn Igor in die alte Uniform samt Stiefeln und Mütze schlüpft, reist er durch die Zeit und landet in Otschakow am Schwarzen Meer, im Jahr 1957. Dort trifft er auf Weindiebe und andere Gauner, und auf eine schöne, rothaarige Marktfrau, bei deren Anblick Igor die Gegenwart beinahe vergessen möchte ...
Ein geheimnisvoller Mann, dieser Gärtner, den Igors Mutter eingestellt hat. Um die 60, wortkarg, trinkt keinen Alkohol. Und was hat es mit der verwischten, unleserlichen Tätowierung an seinem Oberarm auf sich? Mit Hilfe eines befreundeten Computer-Cracks gelingt es dem jungen Igor, sie zu entziffern: ›Otschakow 1957‹ steht da, und: ›Jefim Tschagins Haus‹. Als er diesem Rätsel auf den Grund gehen will, gerät Igor nicht nur nach Otschakow, eine Hafenstadt am Schwarzen Meer, über 500 Kilometer von seinem Haus bei Kiew entfernt. Sondern tatsächlich auch in das Jahr 1957... In Andrej Kurkows phantastisch-absurder Erzählkunst ist alles möglich – auch eine Zeitreise in eine Vergangenheit, von der aus man die Gegenwart womöglich umso klarer sieht.
»Kurkows Texte lassen sich nicht herkömmlichen Gattungen zurechnen; er ruft vielmehr ein bestimmtes literarisches Genre auf, um es dann in eine neue, überraschende Bahn zu lenken. Seine Romane und Erzählungen strahlen eine persönliche Wärme aus, die den Leser zu einer gemeinsamen Erfahrung einlädt.«Neue Zürcher Zeitung