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Das kalte Blut

Das kalte Blut

Mit einer Vorbemerkung des Autors

Zwei Brüder aus Riga machen Karriere: erst in Nazideutschland, dann als Spione der jungen Bundesrepublik. Die Jüdin Ev ist mal des einen, mal des anderen Geliebte. In der leidenschaftlichen Ménage à trois tun sich moralische Abgründe auf, die zu abenteuerlichen politischen Ver­wicklungen führen. Die Geschichte der Solms ist auch die Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert: des Untergangs einer alten Welt und die Erstehung eines unheimlichen Phönix aus der Asche.

Mehr zum Inhalt

Das kalte Blut erzählt die Geschichte zweier deutschbaltischer Brüder im Strudel des 20. Jahrhunderts, ein Drama von Verrat und Selbstbetrug, das von Riga über Moskau, Berlin und München bis nach Tel Aviv führt.

Hub und Koja Solm sind einander in aufrichtiger Bruderliebe zugetan: strahlend-extrovertiert der Ältere, empfindsam der Jüngere. Koja möchte wie sein Vater als Künstler leben, doch politische Umbrüche und finanzielle Sorgen machen ihm einen Strich durch die Rechnung. Und so lässt sich Koja in den dreißiger Jahren von seinem großen Bruder Hub in die NS-Bewegung in Lettland und später in Berlin hineinziehen.

Beiden Brüdern gemeinsam ist die leidenschaftliche Liebe für ihre Adoptivschwester Ev. Als sich herausstellt, dass Ev jüdische Wurzeln hat, kann Koja, inzwischen Obersturmführer der SS, sie vor der Vernichtung bewahren.

Nach dem Krieg und seiner Rückkehr aus sowjetischer Gefangenschaft muss sich Koja neu erfinden und verstrickt sich als Doppelagent immer mehr in Verrat und Lüge. Selbst Ev gegenüber, mit der er nach Israel zieht und die nur noch eines will: die reine Wahrheit über die Täter von damals zu Tage fördern.


Hardcover Leinen
1200 Seiten
erschienen am 22. März 2017

978-3-257-06973-0
€ (D) 32.00 / sFr 42.00* / € (A) 32.90
* unverb. Preisempfehlung
Auch erhältlich als
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»Das Buch ist in einer sehr schnellen, plastischen, ja geradezu filmischen Sprache geschrieben, die dennoch über einen eigenen Sound verfügt.«

Tomasz Kurianowicz / Die Zeit, Hamburg

»Furioses Opus magnum. Voller Fabulierlust, bildermächtig und gefühlstrunken, so sinnlich wie skrupellos. Ein Wahnsinnsbuch. Unglaublich gute Fiktion.«

Harald Pauli / Focus, Berlin

»Mit diesem Roman beweist Chris Kraus, dass er nicht nur ein begabter Filmemacher, sondern auch ein brillanter Erzähler ist.«

Marion Brasch / MDR Kultur, Halle/Saale

»Das Buch ist in einer sehr schnellen, plastischen, ja geradezu filmischen Sprache geschrieben, die dennoch über einen eigenen Sound verfügt.«

Tomasz Kurianowicz / Die Zeit, Hamburg

»Furioses Opus magnum. Voller Fabulierlust, bildermächtig und gefühlstrunken, so sinnlich wie skrupellos. Ein Wahnsinnsbuch. Unglaublich gute Fiktion.«

Harald Pauli / Focus, Berlin

»Mit diesem Roman beweist Chris Kraus, dass er nicht nur ein begabter Filmemacher, sondern auch ein brillanter Erzähler ist.«

Marion Brasch / MDR Kultur, Halle/Saale
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