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Die Lieben der Melody Shee

Die Lieben der Melody Shee

Aus dem Englischen von Anna-Nina Kroll

Als Melodys Mann sich nach zwei Fehlgeburten heimlich sterilisieren lässt, beantwortet sie diesen Vertrauensbruch mit einer Affäre und wird schwanger – von einem ihrer Schüler. Das hat Konsequenzen im erzkatho­lischen Irland. Melody schwankt zwischen dem stillen Glück, das das werdende Leben in ihr auslöst, und der Schuld, die sie mit seiner Entstehung auf sich geladen hat. Doch die Entscheidung, die sie letztlich trifft, ist so unkon­ventionell wie mutig.

Mehr zum Inhalt

Melody Shee ist eigentlich Journalistin. Doch mit der großen Karriere hat es nicht gehen wollen und so schlägt sie sich mit Nachhilfestunden durch. Sie ist verheiratet mit Pat, ihrem Highschool-Sweetheart, aber die Ehe ist über die Jahre zu einem Minenfeld geworden, auf dem sich beide mit Wucht verletzen. Der Gipfel dieses Kampfes liegt hinter ihnen, nachdem Melody zwei Fehlgeburten erlitten und Pat sich hat sterilisieren lassen, ohne Melody etwas davon zu sagen. Ihre Antwort ist brutal und eindeutig: Sie betrügt ihn mit einem ihrer Schüler – und wird schwanger. Doch das hat Konsequenzen im erzkatholischen Irland. Melody zerreibt sich zwischen der Vorfreude auf das Kind und ihren Schuldgefühlen und trifft am Ende eine mutige und unorthodoxe Entscheidung.

Donal Ryan versetzt sich in seinem dritten Roman auf beeindruckende Weise in die Gefühlswelt und die Empfindungen einer schwangeren Frau hinein. Und er packt mit diesem Buch noch mehr als mit den vorangegangenen ein starkes Thema an, das nicht nur in Irland ein Tabu ist. Wie intensiv er sich in die Welt seiner Protagonisten einfühlt, wie poetisch er sie beschreibt, das macht ihn laut Sebastian Barry endgültig zum »König der irischen Schriftsteller«.


Hardcover Leinen
304 Seiten
erschienen am 28. März 2018

978-3-257-07023-1
€ (D) 22.00 / sFr 30.00* / € (A) 22.70
* unverb. Preisempfehlung
Auch erhältlich als
Drucken

»Mit diesem Roman beweist Ryan, dass er unumstritten zu den besten Autoren Irlands zählt.«

The Guardian, London