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Walden

Walden

oder Leben in den Wäldern
Aus dem Amerikanischen von Emma Emmerich und Tatjana Fischer. Mit einem Vorwort von Walter E. Richartz. Anmerkungen, Sach- und Namenregister sowie einer Zeittafel

Wie soll und will ich leben? – Thoreau sucht eine Antwort auf diese Frage und zieht sich in eine Blockhütte am Walden-See zurück. Walden ist das Buch dieses Experiments. Es bietet Wege zur Entschleunigung für alle, die sich nach Ruhe, Gelassenheit und bewusstem Nichtstun sehnen.

Mehr zum Inhalt
Als Mitte des 19. Jahrhunderts alle Welt dem Ruf ›Go West‹ zu Gold und neuen Territorien folgte, machte sich Thoreau daran, eine andere Reiseroute zu entdecken: jene zum eigenen Ich. Ausgerüstet mit Hammer, Nägeln, gebrauchten Brettern und zwei Glasfenstern zog er am amerikanischen Unabhängigkeitstag an den Waldenteich direkt vor seinem Heimatstädtchen Concord/Massachusetts. Dort baute er für zwei Jahre, zwei Monate und zwei Tage eine Hütte – ein »Experiment«, keine Naturschwärmerei. »Ich zog in den Wald, weil ich den Wunsch hatte, mit Überlegung zu leben, dem eigentlichen, wirklichen Leben näher zu treten, […] damit ich nicht, wenn es zum Sterben ginge, einsehen müsste, dass ich nicht gelebt hatte.« ›Walden oder Leben in den Wäldern‹ ist das Buch dieses Experiments. Thoreau zeigt darin, dass der Weg zu sich selbst bei den einfachen Dingen und einer gelasseneren Gangart beginnt. Kunstvoller Essay und erzählende Prosa in einem, von einer sprachlichen Unmittelbarkeit wie das Tagebuch, aus dem es entstand, ist Walden eine höchst vergnügliche Lektüre und ein veritables ›Handbuch des Glücks‹.

Taschenbuch
352 Seiten
erschienen am 24. Juli 2007

978-3-257-20019-5
€ (D) 13.00 / sFr 17.00* / € (A) 13.40
* unverb. Preisempfehlung
Auch erhältlich als
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