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Krieg und Frieden

Krieg und Frieden

Aus dem Russischen von Erich Boehme
›Krieg und Frieden‹ erzählt die Geschichte zweier russischer Adelsfamilien zur Zeit der Napoleonischen Kriege zwischen 1806 und 1812. Wesentliches Konstruktionsprinzip dieses Monumentalromans ist dabei die Kontrastierung: Krieg und Frieden, Freude und Trauer, Tanzball und Soldatenmarsch, Leben und Tod.
Mehr zum Inhalt
Zweifelsohne ist ›Krieg und Frieden‹ ein Meilenstein der Weltliteratur. Zunächst war es als Familienchronik geplant, geriet dann jedoch zu einer umfassenden Darstellung der Ereignisse in Russland an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert – Zeitgenossen wie Nachfahren Tolstois waren beeindruckt von seiner Leistung. Als Student wollte Tolstoi auf seinem Gut das Elend der Bauern mildern, stieß jedoch nur auf Misstrauen und Undankbarkeit. Er floh in die Armee, wo er während des Krimkrieges zu schreiben begann. Ohne seine Frau Sofja Andrejewna gäbe es weder ›Krieg und Frieden‹ noch ›Anna Karenina‹: Sie spornte ihn an und gab ihrem Mann während über zehn Jahren den für seine Arbeit nötigen inneren Frieden. Der dann plötzlich zerbrach: »Ich war keine 50 Jahre alt, ich liebte, ich wurde geliebt, ich hatte gute Kinder, ein großes Gut, Ruhm, sittliche und körperliche Kraft. Plötzlich stockte mein Leben« – ihm war die Sinnlosigkeit desselben aufgegangen. Tolstoi kleidete sich wie ein Bauer und wurde Prediger und Moralist, seine Ehe zerbrach. Mit 82 Jahren riss er eines Nachts aus und starb nach 10 Tagen in der kleinen Bahnstation Astapowo.

Taschenbuch
2122 Seiten
erschienen am 27. November 2007

978-3-257-21970-8
€ (D) 24.90 / sFr 43.90* / € (A) 25.60
* unverb. Preisempfehlung
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»Das beste Buch, das ich kenne, ist ›Krieg und Frieden‹.«
Ernest Hemingway
»Das gewaltige Werk wird trotz Krieg und Tod, die ihren Tribut auch unter einigen Hauptfiguren des Romans fordern, von einer optimistischen, lebensbejahenden, vorwärtsblickenden Grundstimmung beherrscht, wie sie im weiteren Schaffen Tolstois nicht mehr wiederkehren wird.«
Kindlers Literatur Lexikon
»Das beste Buch, das ich kenne, ist ›Krieg und Frieden‹.«
Ernest Hemingway
»Das gewaltige Werk wird trotz Krieg und Tod, die ihren Tribut auch unter einigen Hauptfiguren des Romans fordern, von einer optimistischen, lebensbejahenden, vorwärtsblickenden Grundstimmung beherrscht, wie sie im weiteren Schaffen Tolstois nicht mehr wiederkehren wird.«
Kindlers Literatur Lexikon
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