Logo Diogenes Verlag
29
Herman Melville

Copyright © Bettmann / Corbis / Specter

merken Platzhalter Okay-Icon drucken

Herman Melville

Herman Melville kam 1819 in New York zur Welt. Ab 1841 befuhr er auf einem Walfänger den Pazifik. Zurück in den USA heiratete er und ließ sich in Massachusetts auf einer Farm nieder. Seit dem Misserfolg von ›Moby-Dick‹ 1851 schrieb er unter Ausschluss der Öffentlichkeit, bis er seine Schriftstellerkarriere und die Farm aufgab und im Hafen von New York bei der Zollbehörde eine Anstellung fand. Er starb 1891 in New York.

Stimmenalle anzeigen

»Melvilles bewundernswerte Bücher gehören zu den seltenen Werken, die man auf verschiedene Art lesen kann; sie sind einleuchtend und geheimnisvoll zugleich, dunkel wie das hellste Sonnenlicht und doch klar wie ein tiefes Gewässer. Das Kind wie der Weise finden darin, was sie brauchen.«Albert Camus

»Von den drei Giganten der großen amerikanischen Epoche – Poe, Hawthorne, Melville – ist uns Melville heute am nächsten.«Eugenio Montale

»Er war der modernste unter den dreien – Poe, Hawthorne, Melville; er war auch der pessimistischste. Er hatte stets den Verdacht, daß etwas im Menschen korrupt bleiben würde.«Elio Vittorini

»Erlebte als Matrose auf Walfangbooten und einem amerikanischen Kriegsschiff (1841/1844) und in viermonatiger Gefangenschaft unter Südseeinsulanern die Sphäre seiner (halb realistischen, halb phantastischen) Seeromane – großartige Visionen der See und der Exoten; der bedeutendste Epiker des amerikanischen Realismus – erst in den zwanziger Jahren unseres Jahrhunderts für die Literatur entdeckt.«Handbuch der Weltliteratur

»Albert Camus meinte, Herman Melville habe immer ein und dasselbe Buch geschrieben, es ständig neu begonnen: ›Bücher, in denen der Mensch zu Boden geworfen, das Leben aber auf jeder Seite gepriesen wird.‹ Melville sei ›der Gigant unter den amerikanischen Autoren des 19. Jahrhunderts‹, schrieb Camus.«Süddeutsche Zeitung

Lesezeichen / Weitersagenschliessen