Herman Melville

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Herman Melville

Geboren am 1.8.1819 in New York, gestorben am 28.9.1891 in New York, dort begraben auf dem Woodlawn Cemetery in Bronx. »Daß Melville einen Dachschaden hat, steht sehr zu befürchten.« Was ein Kritiker zu ›Moby Dick‹ äußerte, mag zumindest eines dokumentieren: Ausgerechnet mit einem der großartigsten Romane der Neuen Welt begann der Abstieg des recht bekannten Schriftstellers in die Vergessenheit. Melvilles Vater war bankrott und geistig zerrüttet gestorben. Er selbst befuhr ab 1841 auf einem Walfänger den Pazifik. Auf den Marquesasinseln fiel er in die Hände sogenannter Kannibalen, mit denen er einige friedliche Wochen verlebte; über sie schrieb er sein erstes, erfolgreiches Buch, ›Taipi‹. Wieder in den USA, heiratete er und ließ sich in Massachusetts auf einer Farm nieder. Seit dem Mißerfolg mit ›Moby Dick‹, 1851, schrieb er unter Ausschluß der Öffentlichkeit, bis er seine Schriftstellerkarriere und die Farm aufgab und im Hafen von New York bei der Zollbehörde eine Anstellung fand.

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