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Ray Bradbury

Foto: Copyright © V. Tony Hauser

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Ray Bradbury

Ray Bradbury, geboren 1920 in Waukegan (Illinois). Nach dem Highschool-Abschluss stellte er sich an eine Straßenecke und verkaufte die Zeitschrift ›Futura Fantasia‹. Die Namen unter den Beiträgen täuschten: Geschrieben hatte Bradbury fast alles selber. 1953 erschien ›Fahrenheit 451‹, sein erster und berühmtester Roman, den François Truffaut verfilmte. Das Spektrum des »Louis Armstrong der Sciencefiction« (Kingsley Amis) reicht aber weiter, über Kinderbücher und Gedichte bis zu Drehbüchern, wie jenes zu ›Moby Dick‹ von John Huston. Seinem Ruf, Phantasie zu besitzen, verdankte der Vater von vier Töchtern außerdem seine Posten als Berater bei einem Architektenbüro und für das Euro-Disney bei Paris. Ray Bradbury lebt in Los Angeles.

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»Ray Bradbury ist ein Titan!«zitty Berlin

»Ray Bradbury ist als der unangefochtene Großmeister jener literarischen Viererbande, zu der noch Stephen King, Peter Straub und Shirley Jackson zählen, einer der bedeutendsten Schriftsteller des ›American Gothic‹, also der das Reich der unheimlichen Literatur im zwanzigsten Jahrhundert dominierenden Strömung, deren heimliches Kronjuwel, ›Das Böse kommt auf leisen Sohlen‹, er 1962 geschaffen hat. Als gefeierter Erzähler wird er weit über den Kundenstamm der Leser phantastischer Literatur hinaus geschätzt.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Bradbury wird als Meister der Science fiction gefeiert. Aber er ist kein typischer Science-fiction-Autor. Auch wenn er SF als ›wunderbares Werkzeug‹ betrachtet, mit den ›Mars-Chroniken‹ einen herausragenden Beitrag zum Genre und mit ›Fahrenheit 451‹ die Vorlage für François Truffauts Filmklassiker geliefert hat. Der Amerikaner Bradbury ist ganz einfach ein Autor, der die Räume, die die literarische Phantasie erschlossen hat, konsequent mit seinen Schöpfungen besiedelt.«Die Welt

»Ray Bradbury unterscheidet sich von allen anderen Science Fiction-Autoren dadurch, dass er ein Dichter ist. Er hat Visionen. Er sieht eine Welt der Zukunft, in der etwa die Kinder Verbindung mit Wesen von einem anderen Planeten aufnehmen, das endet dann beklemmender als eine Geschichte von Edgar Allan Poe. Er schreibt eine phantastische Satire um die beängstigenden Phantasien der Hawthorne, Henry James, E.A. Poe, H.G. Wells und alle ihre verrückten Erfindungen. Es gespenstern auch die Dracula und Frankenstein durch diese blutige Nebelwelt. Es gibt Geschichten, bei denen könnte einen der Schlaf fliehen: etwa jene von der wartenden Stadt... aber wozu erzählen? Kauft! Es ist, als habe der Erfindungsreichtum dieses Mannes keine Grenze.«Frankfurter Neue Presse

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