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Hartmut Lange  |  Tagebuch eines Melancholikers  |  Taschenbuch, 128 Seiten | € (D) 8.90 / sFr 15.90* / € (A) 9.20

detebe 21454 Broschur, 128 Seiten
Erschienen in Aug. 1999

ISBN 978-3-257-21454-3
(D) 8.90 / (A) 9.20
sFr 15.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Hartmut Lange
Tagebuch eines Melancholikers

Aufzeichnungen der Monate Dezember 1981 bis November 1982

»In diesen Aufzeichnungen von 1981/82 präsentiert sich Hartmut Lange als ein nachdenklich betrübter Deutscher, der im Blick auf Nietzsche, Schopenhauer, auf Alteuropas Bildungswelt die heutige karge Szenerie des ›Geisteslebens‹ besieht. Ein Mann denkt über deutsche Krisen heute nach. Sehr verhalten besonnen, ein Melancholiker mit Maß.«

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»Furios. Ein schmales Werk, in dem Hartmut Lange für die erlebten Schrecken eine Sprache findet, deren luzide Klarheit den Leser bisweilen erschauern lässt.«Der Spiegel

»Langes Buch wirkt auf mich wie ein End- und Spätzeitprodukt, ein Buch des Abschiedes, in dem sich noch einmal ein Denken kristallisiert, das durch die europäischen Denktraditionen zugleich befähigt wie beschränkt ist. Und die daraus herrührende, eingangs erwähnte Ambivalenz schafft beim Lesen just jenes Moment der Anregung zum Widerspruch, das ein notwendiges und empfehlenswertes Buch auszeichnet.«Die Zeit

»Hartmut Langes Aufzeichnungen halten keine Lösungen für das ›Verhängnis des Intellekts‹ bereit; Resignation, genuer: Melancholie sind nicht der Ausweg, aber ein Schutz, Schutz vor der Allmacht der Vernunft. Dagegen den Vorwurf des Rückzugs in die Irrationalität zu erheben, wäre nichts anderes als jene unerschütterliche, aber blinde Selbstsicherheit, die dem Autor des ›Tagebuchs eines Melancholikers‹ zerronnen ist.«Norddeutscher Rundfunk

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