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Jakob Arjouni  |  Hausaufgaben  |  Roman, Taschenbuch, 192 Seiten | € (D) 9.90 / sFr 15.90* / € (A) 10.20

Roman, detebe 23504 Broschur, 192 Seiten
Erschienen in Dez. 2005

ISBN 978-3-257-23504-3
(D) 9.90 / (A) 10.20
sFr 15.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Jakob Arjouni
Hausaufgaben

War er seiner Familie, seinen Schülern nicht immer ein leuchtendes Vorbild? Und nun muss Deutschlehrer Joachim Linde »peinlichstes Privatleben« vor seinen Kollegen ausbreiten, um seine Haut zu retten. Denn alles in seinem Leben scheint die schlimmstmögliche Wendung genommen zu haben.

Mehr zum Inhalt

›Weil es eine lange, komplizierte Geschichte ist und es eine Weile dauern wird, die Zusammenhänge so deutlich zu machen, dass allen Beteiligten Gerechtigkeit widerfährt. Denn wie in den meisten problematischen Situationen gibt es, jedenfalls nach meinem Dafürhalten, auch hier weder Gute noch Böse noch Schuldige, sondern nur Unglückliche. Und natürlich Ungeschickte, auf jeden Fall einen, nämlich mich. Dabei, das dürft ihr mir glauben, verkenne ich nicht den für alle höchst unangenehmen Umstand, dass peinlichstes Privatleben abgehandelt wird. Doch dafür kann ich nichts...‹ Ein Selbstplädoyer: Deutschlehrer Joachim Linde weiß, dass mit seinem Leben und seiner Familie nicht alles in Ordnung ist. Der jüngste Ärger mit den Schülern ist da fast zweitrangig. »Peinlichstes Privatleben« muss er nun vor seinen Kollegen ausbreiten, um seine Haut zu retten. Linde ist entschlossen, sich nicht unterkriegen zu lassen. Es geht um private, es geht aber auch um historische Schuldzuweisung. ›Hausaufgaben‹ handelt von der Verstrickung in Wunschdenken und Halbwahrheiten beim Versuch, mit sich im Reinen zu bleiben.

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»Jakob Arjouni gelingt etwas ganz Außerordentliches: Sein neuer Roman kommt eigentlich recht unscheinbar daher, unterhaltsam, gut erzählt. Doch mit jedem Kapitel wird die Irritation größer. Unmerklich geht man einem meisterhaften Autor in die Falle, der heimtückisch ein Spiel mit den Perspektiven und den vermeintlichen Fakten betreibt. ›Hausaufgaben‹ ist in seiner raffinierten Art ein Thriller, der die Hoffnung entlarvt, alles sei psychologisch deut- und definierbar. Die einzige Wahrheit, die Arjouni uns läßt: es gibt keine, es gibt nur Ungewißheit.«Stuttgarter Zeitung

»Jakob Arjouni ist ein Spezialist für deutsche Lebenswirklichkeiten. Dank seiner Erzählkunst ist ›Hausaufgaben‹ in all seiner Schrecklichkeit ein grandioser Roman. Und den liest man mit angehaltenem Atem.«SonntagsZeitung

»Mit seinen ›Kayankaya‹-Romanen wurde Jakob Arjouni vor einigen Jahren als Entdeckung auf dem deutschen Krimimarkt gefeiert, dann widmete er sich unterschiedlichen Genres der ›ernsten‹ Literatur. Nun hat er es geschafft, seine Stärken zu vereinen: die Ironie, das Changieren zwischen Komödie und Tragöde, sein (aus den Krimis bekanntes) Gespür für realitätsnahes Konfliktpotential und seinen lockeren, bisweilen etwas flapsigen Erzählton. ›Hausaufgaben‹ ist Jakob Arjounis bisher eindrucksvollstes Werk.«Hannoversche Allgemeine

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