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Paul Flora, Erich Hackl, Paul Flora (Ill.)  |  König Wamba  |  Märchen, Taschenbuch, 80 Seiten | € (D) 8.90 / sFr 15.90* / € (A) 9.20

Märchen, detebe 23026 Broschur, 80 Seiten
Erschienen in Jan. 2000

ISBN 978-3-257-23026-0
(D) 8.90 / (A) 9.20
sFr 15.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Paul Flora, Erich Hackl
König Wamba

Ein Märchen

›Vor Zeiten, als die Menschen beim Küssen noch die Augen offen hielten, zum Leuchten nur Glühwürmchen und Pechfackeln hatten und anfingen, sich von zu Hause fortzuträumen – vor eintausenddreihundertdreizehn Jahren also lebte in einem Land, dessen Name mir entfallen ist, das Volk der Goten.‹ Mit diesem Satz beginnt das Märchen vom König Wamba, das von der Kälte des Alltags in die trügerische Wärme des Vergessens führt. Erich Hackl erzählt von wallenden Bärten und nackten Wangen, von List und Gewalt, Nah und Fern, Fort und Zurück. Seine »Poesie mit Gesinnung« (Wiener Zeitung) zeigt sich auch in dieser Geschichte um den Westgotenkönig Wamba, die so endet, wie jedes wahre Märchen endet: versöhnlich bis auf Widerruf.

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»Eigentlich haben Sie gar keine Zeit. Da fällt Ihnen ein Buch in die Hand, und weil es träumerisch beginnt – ›Vor Zeiten, als die Menschen beim Küssen noch die Augen offenhielten‹ –, lassen Sie sich gefangennehmen und legen es nicht mehr aus der Hand, bis Sie auch die letzte Zeile ausgetrunken haben. So kann es gehen mit Erich Hackls Märchen vom König Wamba. Das Märchen vom ›König Wamba‹ ist ein humoristischer Traum und so herrlich einseitig wie der von Hackl erfundene Fluß ›der so schmal war, daß der nur ein Ufer hatte‹. Aber an diesem Ufer für eine Stunde lang träumerisch in die Luft starren, das wollen wir uns von den Bärtigen dieser Welt doch nicht nehmen lassen!«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Das Märchen von Macht, Usurpation, Sanftmut und List erzählt Hackl lakonisch, klar, ohne auf poetischen Stelzen zu schreiten. Er bringt seine Geschichte so rein, deutlich und sicher ins Wort, wie unverfälschte Märchenerzähler das können. Simplizität als Merkmal von Wahrheit – und Genie. Allerhöchstes Lesevergnügen!«Die Zeit

»Hackl geht bis ins 14. Jahrhundert zurück, um die abenteuerliche, komische, groteske und zugleich zärtliche Geschichte von ›König Wamba‹ gemächlich vor dem Leser aufzurollen. Er ist ein raffinierter Erzähler und weiß um die Geheimnisse dieser Kunst: Es fällt schwer, sich dem Sog, den es entwickelt, zu entziehen.«Österreichischer Rundfunk

»Den moralischen Anspruch eines Märchens löst Hackl auf eine sehr subtil ›verspielte‹, locker–feine, virtuos–plaudernde Art ein, in flüssiger, klar rhythmisierter Sprache findet er einen zeitgemäßen Fabel–Ton für eine Parabel über männliche Dumm– und Dumpfheit und weibliche Schläue mit allen Fähr– und Widernissen auf beiden Seiten.«Salzburger Nachrichten

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