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Anton Cechov, Peter Urban (Hg.)  |  Eine langweilige Geschichte / Das Duell  |  Roman, Taschenbuch, 256 Seiten | € (D) 11.90 / sFr 21.90* / € (A) 12.30

Roman, detebe 20267 Broschur, 256 Seiten
Erschienen in Okt. 1997

ISBN 978-3-257-20267-0
(D) 11.90 / (A) 12.30
sFr 21.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Anton Cechov
Eine langweilige Geschichte / Das Duell

Kleine Romane I
Aus dem Russischen von Gerhard Dick und Ada Knipper
Herausgegeben von Peter Urban

Der junge Beamte Laevskij, ein Zyniker und geschickter Schwindler ist mit seiner (verheirateten) Geliebten Nadesda aus Petersburg geflohen. In einer nordkaukasischen Kleinstadt will er ein neues, einfaches Leben beginnen. Doch diese Idee erweist sich als Illusion – ›Eine langweilige Geschichte‹? Sicherlich nicht – »diese kleinen Romane sind ganz schön große Werke«, so Ralph Dutli in der ›Weltwoche‹.

Mehr zum Inhalt

»›Eine langweilige Geschichte‹ handelt von einem berühmten Medizinprofessor, der feststellen muss, dass sein ganzes Leben vor seinen Augen zerfleddert. Er ist krank und schlaflos, die Gefühle für seine Frau und seine Kinder sind erkaltet. Er vermisst die ›allgemeine Idee‹ in seinem Leben, das einende, erfüllende Band. Einzig in seiner Beziehung zur Pflegetochter Katja scheint sich ein Fünkchen menschlicher Wärme bewahrt zu haben. Sie ist die Ausreißerin, die gescheiterte Schauspielerin, die verlassene Frau mit dem totgeborenen Kind. Doch als sie in ihrer Verzweiflung Rat sucht beim alten Medizinmann und Pflegevater, versagt er kläglich: Er weiß selber keinen Ausweg mehr.«

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»Dies Dichtertum hat es mir angetan. Seine Ironie gegen den Ruhm, sein Zweifel am Sinn und Wert seines Tuns, der Unglaube an seine Größe hat von stiller, bescheidener Größe so viel... Aber wenn schon angeführt und angepriesen werden soll, so muß ich unbedingt ›Eine langweilige Geschichte‹ nennen, die mir teuerste von Cechovs erzählerischen Schöpfungen, ein ganz und gar außerordentliches Werk, das an stiller, trauriger Merkwürdigkeit in aller Literatur kaum seinesgleichen hat.«Thomas Mann

»Dies war ein Schriftsteller, der wirklich Charakter hatte, kein ungezügeltes Genie wie Dostojewskij, der einen mitreißt, aber auch erschreckt und verwirrt, sondern jemand, zu dem sich ein Vertrauensverhältnis entwickeln ließ.«W. Somerset Maugham

»Wie kaum ein anderer hat Anton Cechov auf den Pulsschlag des modernen Lebens gehorcht, sein literarisches Werk ist für das 20. Jahrhundert wegweisend geworden.«Neue Zürcher Zeitung

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