Ein Brevier
Seneca
Andrea De Carlo
Sitten der Provinz
Gustave Flaubert
Sämtliche Maigret-Romane
Georges Simenon
Muriel Spark
Edna O'Brien
Commissario Brunettis siebzehnter Fall
Donna Leon
Jakob Arjouni
Die Biographie des Paulo Coelho
Fernando Gomes de Morais
Ein parapsychologischer Roman
W. Somerset Maugham
Sämtliche Maigret-Romane
Georges Simenon
Sämtliche Maigret-Romane
Georges Simenon
Sämtliche Maigret-Romane
Georges Simenon
Sämtliche Maigret-Romane
Georges Simenon
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Georges Simenon
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Georges Simenon
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Georges Simenon
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Georges Simenon
Sämtliche Maigret-Romane
Georges Simenon
Sämtliche Maigret-Romane
Georges Simenon
Sämtliche Maigret-Romane
Georges Simenon
Sämtliche Maigret-Romane
Georges Simenon
Sämtliche Maigret-Romane
Georges Simenon
Sämtliche Maigret-Romane
Georges Simenon
Sämtliche Maigret-Romane
Georges Simenon
Sämtliche Maigret-Romane
Georges Simenon
Sämtliche Maigret-Romane
Georges Simenon
Sämtliche Maigret-Romane
Georges Simenon
Ein Selbstversuch in 75 FAZ – Kolumnen von Tilman Spreckelsen
Tilman Spreckelsen
Sämtliche Maigret-Romane
Georges Simenon
Sämtliche Maigret-Romane
Georges Simenon
Sämtliche Maigret-Romane
Georges Simenon
Sämtliche Maigret-Romane
Georges Simenon
Roman über Leonardo da Vinci
John Vermeulen
Aufsätze über Kunst und Künstler
Robert Walser, Daniel Keel (Hg.)
Leon de Winter
Dashiell Hammett
Dick Francis
und andere Erzählungen
Guy de Maupassant
Muriel Spark
Ausgewählte Romane
Georges Simenon
Doris Dörrie
Gesammelte Erzählungen und Prosa II
Jörg Fauser
Ausgewählte Romane
Georges Simenon
Ein Kayankaya-Roman
Jakob Arjouni
passen einfach nicht zusammen
Loriot
Die Wandmalereien aus der Berner Laubeggstraße
Friedrich Dürrenmatt, Friedrich Dürrenmatt (Ill.)
Viktorija Tokarjewa
Brüder Grimm, Lore Segal (Hg.), Maurice Sendak (Ill.)
Ausgewählte Romane
Georges Simenon
Der versilberte Rebell
Jörg Fauser
und andere Erzählungen
Joseph von Eichendorff
Ray Bradbury
und andere phantastische Fahrten
Edgar Allan Poe
Rolf Dobelli
Erich Hackl
Winfried Stephan (Hg.)
Friedrich Glauser
Eine Bubengeschichte in sieben Streichen
Wilhelm Busch, Wilhelm Busch (Ill.)
Jiddu Krishnamurti
Andrea De Carlo
D.H. Lawrence
Ein Kayankaya-Roman
Jakob Arjouni
F.K. Waechter, F.K. Waechter (Ill.)
Die Erinnerungen des Mozart-Librettisten
Lorenzo Da Ponte
Sämtliche Maigret-Romane
Georges Simenon
Bericht über den Spanischen Bürgerkrieg
George Orwell
Dreizehn Geschichten
Banana Yoshimoto
Jean Renoir
Christy Brown
und andere Geschichten
Slawomir Mrozek
Jean Renoir
Donna Leon
Neun Erzählungen
Alfred Andersch
Auf dem Weg zu einer Autobiographie
Ludwig Marcuse
Aus den Papieren eines bejahrten Philosophiestudenten
Ludwig Marcuse
Erinnerungen an Patricia Highsmith
Marijane Meaker
Meir Shalev
Ein Lesebuch
Friedrich Dürrenmatt, Heinz Ludwig Arnold (Hg.), Anna von Planta (Hg.), Ulrich Weber (Hg.)
Dalai Lama
Arthur Schnitzler
Nikolai Gogol
Luigi Pirandello, Lisa Rüdiger (Hg.)
Raymond Chandler
Leo Tolstoi, Christian Strich (Hg.)
Anton Cechov, Peter Urban (Hg.)
Edgar Allan Poe
Mark Twain
Herman Melville
Stendhal
Gottfried Keller
Mary Hottinger (Hg.)
Miguel de Cervantes Saavedra
Jack London
aus dem Decamerone
Giovanni Boccaccio
Franz Kafka, Jörg Ammann (Hg.), Winfried Stephan (Hg.)
Muriel Spark
H.G. Wells
Joachim Ringelnatz, Winfried Stephan (Hg.)
Roland Topor
November, Erinnerungen, Aufzeichnungen und innerste Gedanken
Gustave Flaubert, Traugott König (Hg.)
W. Somerset Maugham
Drei Komödien
Molière
Robert van Gulik
Andrzej Szczypiorski
Amélie Nothomb
Nobelpreisträgerstücke
Friedrich Dürrenmatt
D.H. Lawrence
Eine Biographie
Wilhelm Weigand
Andrej Kurkow
Doris Dörrie, Julia Kaergel, Julia Kaergel (Ill.)
Doris Dörrie, Julia Kaergel (Ill.)
oder Ein Fall von Geringfügigkeit
Hans Werner Kettenbach
Eine Ballade / oder Vom Beobachten des Beobachters der Beobachter, Novelle in 24 Sätzen / oder Die schwarze Leinwand
Friedrich Dürrenmatt
Vorwort von Donna Leon
Donna Leon, Toni Sepeda
Daniel Kampa (Hg.)
Ein literarischer Kalender mit 365 Geschichten
Daniel Kampa (Hg.)
Arnon Grünberg
Amélie Nothomb
Jean-Jacques Sempé, Jean-Jacques Sempé (Ill.)
Ein Gespräch mit Felizitas von Schönborn
Dalai Lama, Felizitas von Schönborn
Arnon Grünberg
Ein Komplex
Friedrich Dürrenmatt
John Irving
und andere Geschichten
Doris Dörrie
Herman Melville
Ausgewählte Gedichte
Friedrich Dürrenmatt
Tomi Ungerer, Tomi Ungerer (Ill.)
Marek van der Jagt
Jean-Jacques Sempé, Jean-Jacques Sempé (Ill.)
Leben in Zwischenzeiten
Mathias Greffrath
Eine Art Biographie
Loriot
Kriminalfälle des Richters Di, alten chinesischen Originalquellen entnommen
Robert van Gulik
Frühe Stories
Raymond Chandler
Kriminalfälle des Richters Di, alten chinesischen Originalquellen entnommen
Robert van Gulik
Ausgewählte Romane
Georges Simenon
Jim Thompson
Komödie in vier Akten
Anton Cechov
Eine Biographie
Dorothea Leonhart
Eduard Mörike
Autobiographischer Roman
D.H. Lawrence
W. Somerset Maugham
Werkkatalog zur ständigen Ausstellung
Tomi Ungerer, Thérèse Willer (Hg.), Tomi Ungerer (Ill.)
Jim Thompson
Mein Leben, meine Romane, meine Filme
John Irving
Honoré de Balzac
Ein neuer Fall für Kayankaya. Schauplatz Frankfurt, genauer: der Kiez mit seinen eigenen Gesetzen, die feinen Wohngegenden im Taunus, der Flughafen. Kayankaya sucht ein Mädchen aus Thailand. Sie ist in jenem gesetzlosen Raum verschwunden, in dem Flüchtlinge, die um Asyl nachsuchen, unbemerkt und ohne Spuren zu hinterlassen leicht verschwinden können. Was Kayankaya dabei über den Weg und in die Quere läuft, von den heimlichen Herren Frankfurts über korrupte Bullen und fremdenfeindliche Beamte in den Ausländerbehörden bis zu Parteigängern der Republikaner mit ihrer Hetze gegen alles Fremde und Andere, erzählt Arjouni klar, ohne Sentimentalität, witzig, souverän.
Ein neuer Fall für Kayankaya. Schauplatz: Frankfurt. Genauer: der Kiez mit seinen eigenen Gesetzen, die feinen Wohngegenden im Taunus, der Frankfurter Flughafen. Kayankaya sucht Sri Dao, ein Mädchen aus Thailand: Sie ist in jenem gesetzlosen Raum verschwunden, in dem Flüchtlinge, die in Deutschland um Asyl nachsuchen, unbemerkt und ohne Spuren zu hinterlassen, ganz leicht verschwinden können – wen interessiert ihr Verschwinden schon. Was Kayankaya – Türke von Geburt und Aussehen, Deutscher qua Sozialisation und Pass – dabei über den Weg und in die Quere läuft, von den heimlichen Herren Frankfurts über die korrupten Bullen und die fremdenfeindlichen Beamten auf den Ausländerbehörden bis zu den Parteigängern der Republikaner mit ihrer alltäglichen Hetze gegen alles Fremde und Andere, erzählt Arjouni klar, ohne falsche Sentimentalität, witzig, souverän.
»Jakob Arjouni hat Chandler und Hammett nicht nur genüßlich verschlungen, sondern aufmerksam studiert und er hat sich dadurch ein handwerkliches Geschick angeeignet, auf das seine Kollegen offensichtlich verzichten zu können glauben. Daß er bei großen Meistern in die Schule ging, damit bewies er jedenfalls Geschmack und trotzdem hat Arjouni mit der Figur des Privatdetektivs Kemal Kayankaya nicht nur einen ›Doppelgänger‹ Philip Marlowes in die Welt gesetzt. Kayankaya ist ein eigensinniger und harter Bursche. Im Verlauf der Geschichten weiß man auch genau, warum er nicht mit dem zarten Gewissen des Selbstzweifels ausgestattet ist. Zu oft nämlich ist er mit der bornierten Stumpfheit und rülpsenden Arroganz seiner deutschen Landsleute konfrontiert worden, als daß er sich diesen Luxus erlauben könnte. Ob sie ihn mit gehässiger Miene auf den Balkan verwünschen oder ihm leutselig zu verstehen geben ›türkisch Mann zur Müllabfuhr‹, immer wieder muß sich Kayankaya mit der deutschen Gutmütigkeit schwabbelnder Pfannibäuche auseinandersetzen. Die ihm auf Schritt und Tritt begegnende dumpfe Feindseligkeit, die scheelen Blicke des Mißtrauens und die glasigen Augen des im Bierdunst aufsteigenden Hasses, in diesem Gewächshaus wuchernder Ausländerfeindlichkeit, die in keiner Statistik festgehalten wird, kann einer, der sich nicht duckt, nur anecken. Nicht nur von Berufs wegen also, sondern weil ihm jeder ansieht, daß er türkischer Abstammung ist, handelt er sich ständig Ärger ein, und weil sich Ärger auf eine ganz bestimmte Art und Weise am besten bewältigen läßt, schüttet Kayankaya Unmengen von Alkohol in sich hinein. Hinter diesen Begegnungen Kayankayas steckt nichts von der bitteren Anklage sozialkritischer Empörung, die in der Regel mit sauertöpfischer Miene aufgetischt wird. Arjouni bringt die kleinbürgerlichen Ressentiments zum Reden, um sie besser aufspießen zu können. In der Einsicht, daß jede Aufklärung am Spießer zur Schande wird, gibt er die brutale Dummheit der Lächerlichkeit preis. In der zähen Verfolgung des Mörders spielt immer auch ein persönliches Motiv eine Rolle, die Rache für die eingesteckten Prügel und erlittene Schmach. Dafür setzt er auch mal alles auf eine Karte. Er erweist sich dadurch als Spieler, als Abenteurer, hinter dem ein heimlicher Melancholiker zum Vorschein kommt, eine gescheiterte Existenz, ein desillusionierter Trunkenbold, der sich mit Ironie und Sarkasmus über Wasser hält.«die tageszeitung
»Der Spott des Autors und seine Lust an der Satire kennen keine Grenzen. Dieser Türke mit dem deutschen Paß schlägt nach allen Seiten aus und begrüßt seine Nachbarn im Treppenhaus nur noch mit einem fröhlichen ›Heil Hitler‹. Er tut es für uns alle. Kemal Kayankaya ist wirklich der richtige Mann zur rechten Zeit. Play it again, Jakob!«Die Zeit
»Mit grimmiger Ironie kommentiert Arjouni die Handlungen seiner Figuren, die er in scharfem Schnitt skizziert hat. Glänzend gelingt es ihm, ein Herrscherporträt wie jenes des Kiezbosses Eberhard Schmitz zu zeichnen, der mit lässiger Geste einen Check über zwanzigtausend Mark ausstellt, weil er weiß, daß er sich ›mit ein paar Pfenningen viel Ärger ersparen kann‹. Dennoch verspricht Arjounis konzise Story nicht allein Unterhaltung nach des Krimiliebhabers Geschmack. Sie deckt auch schonungslos Mißbräuche auf, zu denen die Not der Flüchtlinge verführt: anhand einer Geschichte nämlich, die sich näher an die verkommene Realität als an eine beliebige Fiktion anlehnen dürfte.«Neue Zürcher Zeitung