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Anton Cechov, Peter Urban (Hg.)  |  Rothschilds Geige  |  Erzählung, Taschenbuch, 336 Seiten | € (D) 11.90 / sFr 19.90* / € (A) 12.30

Erzählung, detebe 20265 Broschur, 336 Seiten
Erschienen in Juli 2004

ISBN 978-3-257-20265-6
(D) 11.90 / (A) 12.30
sFr 19.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Anton Cechov
Rothschilds Geige

Erzählungen 1893–1896
Aus dem Russischen von Gerhard Dick und Ada Knipper und Michael Pfeiffer und Hertha von Schulz
Herausgegeben von Peter Urban

Volodja der Große und Volodja der Kleine / Der schwarze Mönch / Weiberwirtschaft / Rothschilds Geige / Der Student / Der Literaturlehrer / Auf dem Gutshof / Die Erzählung des Obergärtners / Die Gattin / Anna am Halse / Weißstirnchen / Der Mord / Ariadna / Das Haus mit dem Zwischenstock.

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»In Cechov begegnete mir ein Geist, der mir außerordentlich zusagte. Er war ein geformter Charakter; keine wilde Kraft wie Dostojewskij, die den Leser verblüfft, inspiriert, erschreckt und verwirrt, sondern ein Autor, mit dem man rasch vertraut wurde. Ich hatte den Eindruck, daß er besser als irgendein anderer das Geheimnis Rußland aufdeckte. Er besaß große Reichweite und eine unmittelbare Lebenskenntnis. Bei Cechov denkt man nicht daran, daß man Erzählungen liest. Es fällt nichts geschickt Konstruiertes darin auf, und man wäre versucht zu glauben, daß jedermann sie schreiben könnte, wenn nicht die Tatsache bestünde, daß es keinem gelingt. Der Autor geht von einem starken Gefühl aus und vermag es so in Worte zu fassen, daß es auf den Leser übergreift. Man wird sein Mitarbeiter. Der abgedroschene Ausdruck ›ein Stück Leben‹ läßt sich auf Cechov Geschichten nicht anwenden; denn ein Stück ist ein abgetrennter Teil, und gerade diesen Eindruck gewinnt man beim Lesen nicht; jede seiner Erzählungen ist eine Szene, von der man weiß, daß sie weitergeht, obwohl man nur einen Ausschnitt davon sieht.«W. Somerset Maugham

»Was wir sehen, in allen Geschichten Cechovs, ist ein Straucheln, doch ist es das Straucheln eines Menschen, der strauchelt, weil er zu den Sternen aufblickt.« Vladimir Nabokov

»Cechov ist der subtilste Analytiker menschlicher Beziehungen. Wenn wir diese ›Geschichten über Fastnichts‹ lesen, weitet sich unser Horizont, und wir gewinnen einen erstaunlichen Sinn für die Freiheit.« Virginia Woolf

»Es gibt wenige Dichter der Vergangenheit, die in unserer Gegenwart so lebendig sind wie Anton Cechov. Lange Zeit als literarischer Stimmungsmaler des Fin de siècle und wehmutvoller Schilderer der russischen Seele verkannt, ist er erst in den letzten Jahren in seiner wahren Bedeutung – und Größe erkannt worden als ein unermüdlich arbeitender Dichter, dem es nur auf eines ankam: die Wahrheit auszudrücken.«Neue Zürcher Zeitung

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