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Anthony McCarten  |  Superhero  |  Roman, Taschenbuch, 304 Seiten | € (D) 10.90 / sFr 17.90* / € (A) 11.30

Roman, detebe 23733, 304 Seiten
Erschienen im Mai 2008

ISBN 978-3-257-23733-7
(D) 10.90 / (A) 11.30
sFr 17.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Anthony McCarten
Superhero

Aus dem Englischen von Manfred Allié

Donald Delpe ist 14, voller unerfüllter Sehnsucht, Comiczeichner. Er möchte nur eines wissen: Wie geht Liebe? Doch er hat wenig Zeit – er ist schwerkrank. Was ihm bleibt, ist ein Leben im schnellen Vorlauf. Das schafft aber nur ein Superheld. Donald hat sogar einen erfunden – MiracleMan. Aber kann MiracleMan ihm helfen, oder braucht Donald ganz andere Helden?

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Willkommen in Donald Delpes Welt ... Er ist vierzehn. Magerer Junge, Schultern so dürr wie Kleiderbügel. Schräger Vogel. Keine Augenbrauen, keine Haare. Gesicht wie eine Pellkartoffel. Stapft mit Schuhen Größe 46 durch Nord-London. Strickmütze tief in die Stirn gezogen, Stöpsel in den Ohren, iPod voll aufgedreht. Keine Chance bei den Mädchen. Und dazu nervige Eltern, ein bescheuerter älterer Bruder. Und das Allerschlimmste: Er hat Krebs, und es sieht nicht gut aus. Es wäre eine richtige Scheiß-Welt, wäre da nicht ... MIRACLEMAN, der von Donald erfundene Superheld, unverwundbar, unbesiegbar, dessen Abenteuer er in seine Kladde zeichnet. Seinen ewigen Kampf gegen den Superschurken GUMMIFINGER, einen wahnsinnigen Arzt. Die Zeit wird knapp ... Wie lange er noch zu leben hat, weiß Donald nicht, aber er weiß, daß er nicht als Jungfrau sterben will. Das ist sein Traum. MIRACLEMAN hat seine RACHEL, selbst GUMMIFINGER hat seine super-sexy Krankenschwester. Und was hat Donald? Na ja, da ist Shelly, ein süßes Mädchen aus seiner Gegend. Donalds Bruder versorgt ihn sogar mit Tipps, wie er sie anmachen kann, doch es klappt nicht. Sein Bruder ist wirklich ein Idiot. Zeit für Superhelden ... Superhelden tauchen immer dann auf, wenn man sie am wenigsten erwartet. Doch anders als in Comic-Büchern tragen sie im wirklichen Leben keine komischen Kostüme mit merkwürdigen Zeichen drauf, sondern sehen ganz gewöhnlich aus. Donald hat das Glück, dass gleich mehrere Supermenschen ihm auf eine Weise helfen, die er nie für möglich gehalten hätte: der verklemmte Klinikpsychologe Adrian, eine wunderschöne Unbekannte namens Tanya und ... sogar sein Vater. Aber reicht das, um Donald zu retten?

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»Eine wunderbar ergreifende Geschichte über den Umgang mit dem drohenden Tod und die Sehnsucht nach Leben und Liebe. So traurig, dass es weh tut und dabei doch so komisch, dass man als Leser oft nicht anders kann, als zu lachen. Das liegt ganz in der Absicht des Autors. Ehrlich und ungeschönt entwickelt er die Handlung. Aber verliert dabei nie den sensiblen Blick für seine Figuren. An keiner Stelle wird das Erzählen zur Farce. Und am Ende gibt es gleich mehrere Helden.«3sat

»Anthony McCarten hat ein Buch geschrieben über ein 14-jährigen Jungen namens Donald, der Leukämie hat - und vor dem Tod noch wissen will, wie sich die Liebe anfühlt. Das klingt deprimierend, aber ›Superhero‹ ist mindestens so lustig, wie er traurig ist. Große Literatur halt.«Weltwoche

»Anthony McCartens Roman ›Superhero‹ ist ein radikales Buch über den Hunger nach Liebe und das Sterben im Pop-Zeitalter. Donald Delpe spielt die Hauptrolle im tragikomischsten Roman der Saison. ›Superhero‹ ist ein Schicksalsdrama aus dem 21. Jahrhundert, ein von dem Übersetzerpaar Manfred Allié und Gabriele Kempf-Allié brillant nachgedichtetes Porträt unserer Zeit. Nach der Lektüre dieses Buches sieht man superheroisch dem Tod ins Auge und traut sich zu, das Leben, die Liebe neu zu definieren, wie der jugendliche Überheld es vormacht.«Die Zeit

»Der Junge namens Donald ist eine der ungewöhnlichsten und liebenswürdigsten literarischen Gestalten, die ich seit langer Zeit kennengelernt habe. Anthony McCarten hat die unglaubliche Gabe, diese Geschichte so aufzuschreiben, dass es einem das Herz zerreißt, während man über die Einfälle von Donald, seine Sprüche und seinen unbesiegbaren Humor kichert. McCarten kann tiefen Ernst und Komik auf einzigartige Weise miteinander vernetzen.« Hamburger Abendblatt

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