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Roland Topor, Daniel Kampa (Hg.), Daniel Keel (Hg.)  |  Tragikomödien  |  Hardcover Leinen, 352 Seiten | € (D) 21.90 / sFr 38.90* / € (A) 22.60

Hardcover Leinen, 352 Seiten
ISBN 978-3-257-06599-2
Erschienen im Juni 2008
€ (D) 21.90 / sFr 38.90* / € (A) 22.60
* unverb. Preisempfehlung

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Roland Topor
Tragikomödien

Aus dem Französischen von Lislott Pfaff und Ludwig Harig und Ursula Vogel und Lilly Sauter und Brigitte Große und Martina Schäfer
Herausgegeben von Daniel Kampa, Daniel Keel

Gellender Witz, schwarzer Humor, abstruse Ideen, schlimmstmögliche Wendungen: Wer Topor liest, kann sich auf ein Wechselbad der Gefühle gefasst machen – und auf eine kalte Dusche auf das Haupt des Spießers, der in jedem von uns steckt.

Mehr zum Inhalt

»Das Unheimliche, Lächerlich-Bedrohliche, Witzig-Skurrile, nie ganz zu sich selbst Kommende war seine Sache«, so die ›Frankfurter Allgemeinen Zeitung‹. »Er war der Großmeister der makabren Pointe, des bösen Blicks auf das stille Grauen inmitten der Alltagsphänomene«, in seinen meisterhaften Zeichnungen, aber auch in seinen Büchern. Neben seinem weltbekannten Roman ›Der Mieter‹ und den ›Memoiren eines alten Arschlochs‹, seiner maliziösen Parodie auf das autobiographische Genre, war Roland Topor ein Meister der kurzen Form. ›Tragikomödien‹ versammelt seine besten Geschichten, die meisten zum ersten Mal auf Deutsch übersetzt, die wenigsten, wie der Titel schon andeutet, mit Happy-End. Ob Topor über den kleinen oder den großen Tod schreibt, über Liebhaber oder Nachbarn, Kunstkacke oder Kulinarisches, Neurosen oder den alltäglichen Wahn – immer bietet er fellineske Kafkaesken von goyaschen Ausmaßen und lässt damit Dadaisten und Surrealisten wie Dilettanten aussehen.

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