Logo Diogenes Verlag
2
Ray Bradbury  |  Der Tod ist ein einsames Geschäft  |  Roman, Taschenbuch, 320 Seiten | € (D) 9.90 / sFr 17.90* / € (A) 10.20

Roman, detebe 21774 Broschur, 320 Seiten
Erschienen in Juni 2008

ISBN 978-3-257-21774-2
(D) 9.90 / (A) 10.20
sFr 17.90*
* unverb. Preisempfehlung

Merken Platzhalter Okay-Icon Drucken

Ray Bradbury
Der Tod ist ein einsames Geschäft

Aus dem Englischen von Jürgen Bauer

Venice, Kalifornien, 1949. Das große Vergnügungsviertel wird abgerissen. Der Tod ist überall. Im Kanal wird eine Leiche gefunden, in einer Absteige eine zweite. Am anderen Ende der Stadt ist die alte Dame, die einst Kanarienfutter verkaufte, tot; tot wie die Diva Fannie Florianna. Alle vier könnten eines zufälligen Todes gestorben sein, aber zumindest zwei Leute zweifeln daran...

Mehr zum Inhalt

Man schreibt das Jahr 1949. In Venice, Kalifornien, wird das große Vergnügungsviertel abgerissen. Schon ist die Achterbahn unter der Stahlkugel des Abrissbaggers gefallen und liegt am Boden, wie das Skelett eines Dinosauriers. Und das Theater, das einst mit den flimmernden Bildern von Chaney und Fairbanks erfreute, trägt zwei Fuß hoch über dem Eingang nur noch ein Wort: ›Goodbye‹. Der Tod ist überall. Im Kanal wird eine Leiche gefunden, in einer Absteige am Ende der Straße eine zweite. Am anderen Ende der Stadt ist die alte Dame, die einst Kanarienfutter verkaufte, tot; tot, wie die dreihundert Pfund schwere Diva Fannie Florianna. Alle vier könnten eines zufälligen, natürlichen Todes gestorben sein, aber zumindest zwei Leute sind sich dessen nicht so ganz sicher ... Dieser hinreißende Roman kann als klassischer Krimi gelesen werden, aber das ist nur eine Seite des Lesevergnügens. Denn zugleich ist es auch eine Liebesgeschichte, ein Bildungsroman und eine liebevolle Wiedererweckung von Venice in Kalifornien, wie es einmal war, voll unkonventionellem Schwung und jener Sorte exzentrischer Leute, wie sie für Bradbury typisch sind.

StimmenAlle anzeigen

»Und wieder zaubert Ray Bradbury die Dinge hinter den Dingen hervor, so wie er seit Jahrzehnten das Unheimliche, düster Groteske beschwört. Umflattert von den Geistern Edgar Allan Poes, begnadet mit dem Gemüt eines Walt Disney, ist er schon fast eine Legende aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Als Altmeister der Science-fiction, als Großmagier des Phantastischen wird er weltweit geschätzt, und gewaltig ist sein Stoff, aus dem die Alpträume sind.«Der Spiegel

»Bradbury läßt hinter der phantastischen Szenerie mit ihrem skurrilen Personal deutlich genug das ganz alltägliche Grauen, die Ängste und Neurosen unserer Zeit sichtbar werden.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Dagegen kommt einem der unheimliche Edgar Allan Poe vor wie der Betreiber einer gemütlichen Geisterbahn.«Frankfurter Neue Presse

Lesezeichen / Weitersagenschliessen