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Bernhard Schlink  |  Das Wochenende  |  Roman, Hardcover Leinen, 240 Seiten | € (D) 18.90 / sFr 33.90* / € (A) 19.50

Roman, Hardcover Leinen, 240 Seiten
Erschienen in März 2008

ISBN 978-3-257-06633-3
(D) 18.90 / (A) 19.50
sFr 33.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Bernhard Schlink
Das Wochenende

Nach 20-jähriger Haft hat ihn der Bundespräsident begnadigt. Zum ersten Wochenende in Freiheit lädt seine Schwester die alten Freunde ein. Für sie ist das Leben weitergegangen. Und für ihn? Was bleibt von der Zeit der Gewalt? Legenden? Bewältigung? Sprachlosigkeit?

Mehr zum Inhalt

Nach zwanzig Jahren im Gefängnis ist er überraschend begnadigt worden. Christiane, seine Schwester, will sein erstes Wochenende in Freiheit mit einem Dutzend alter Freunde feiern, in einer verfallenen Villa auf dem Land, ohne Reporter und Kameras. Der Journalist Henner, die Lehrerin Ilse, der Geschäftsmann Ulrich mit Frau und Tochter, Karin, Bischöfin einer kleinen Landeskirche, der Rechtsanwalt Andreas – sie alle haben damals in irgendeiner Form mit der Revolution sympathisiert. Heute haben sie ihren festen Platz im bürgerlichen Leben. Sie kommen aus Loyalität, aus Nostalgie, aus Neugier. Sie wollen gern raten und helfen und zugleich Distanz wahren. Aber sie können sich der Konfrontation mit ihrer eigenen Biographie, ihren Lebensträumen und Lebenslügen nicht entziehen. Die Vergangenheit wird lebendig. Mit der atmosphärischen Intensität eines Kammerspiels wird Bilanz gezogen.

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»Eine ernüchternde Bilanz über das Unheil, das sich fort- und fortsetzt wie ein Fluch. Mit der zarten Hoffnung, dass es doch noch Erlösung durch die Liebe geben könnte.«Brigitte

»Lebendig und lesenswert. Schlinks klare, pointierte Sprache bringt Argumente ebenso wie Atmospähren und seelische Stimmungen treffsicher auf den Punkt. Das Buch ist sehr kurzweilig und bietet eine inhaltlich anspruchsvolle, aber nicht anstrengende Lektüre.«Mannheimer Morgen

»Jede Menge linke Lebenslügen lässt Schlink in seinem Kammerspiel paradieren, nimmt sie mal mild, mal unversöhnlich unter die Lupe und forscht nach Mustern im Privaten, das lange nicht so politisch war.«Park Avenue

»Ein konzentriertes, melancholisches Kammerspiel mit klarer, schnörkelloser Sprache.«Nürnberger Nachrichten

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