»Lord Henry Wotton, dieser geistreich-zynische Dandy, ist es, der den zu Beginn der Handlung etwa zwanzigjährigen, unverdorbenen und faszinierend schönen Dorian Gray zum Hedonismus, zum rücksichtslosen Ausleben seiner Jugend verführt. Damit weckt er in ihm das Verlangen, ewig jung und schön zu bleiben, um alle Sinnenfreuden auskosten zu können. Der mit der Intensität eines Gebetes ausgesprochene Wunsch Dorian Grays, statt seiner möge das Bildnis, das Basil Hallward von ihm gemalt hat, altern — ein Wunsch, für dessen Erfüllung er seine Seele zu geben bereit ist —, wird ihm gewährt.«
»Worin Dorian Grays Sünde bestand, sagt niemand und weiß auch niemand. Jeder, der sie erkennt, hat sie begangen ... Der Mensch kann das göttliche Herz nicht erreichen, es sei denn durch das Gefühl der Trennung und des Verlustes, das man Sünde nennt.«James Joyce
»Hundert dichterische, tiefe und geisterfüllte Worte ließen sich aus diesem Buch zitieren.«Karl Kraus
»Übrigens ist Wildes ›Dorian Gray‹ wirklich ein hinreißend gutes Buch, das muß ja bei Kultbüchern so wenig so sein wie bei den Werken von Nobelpreisträgern.«Die wunderbaren Falschmünzer