Mit einem Essay von Ludwig Harig
›Annie Hall‹
Eine literarische Biographie in Texten und Bildern
Ein Lesebuch
Gesammelte Werke 2
Gesammelte Werke 4
Gesammelte Werke 5
Gesammelte Werke 8
Gesammelte Werke 9
Gesammelte Werke 10
Gesammelte Werke 6
Zehn Geschichten
Gesammelte Werke 7
Ein Bericht
Drei Erzählungen
Neun Erzählungen
Roman und Film
Gesammelte Werke 1
Eine Schulgeschichte
Gesammelte Werke 3
Geistreiche Sinn- und Schlußreime
Juan Arias im Gespräch mit Paulo Coelho
Kayankayas fünfter Fall
Kayankayas erster Fall
Kayankayas vierter Fall
Kayankayas dritter Fall
Kayankayas zweiter Fall
Aufsätze und Vorträge
oder Überredungskunst
Ein Fall für Kati Hirschel
Ein Fall für Kati Hirschel
Ein Fall für Kati Hirschel
Achtzehn Jahre, Ostdeutscher, arbeitslos, Nazimitläufer – der Stoff, aus dem ein deutscher Held ist? Wie viel Gewalt erlaubt die Notwehr? Und wie schmutzig darf man sich die Hände machen beim Griff nach dem Glück?
Die Wünsche des achtzehnjährigen Rick klingen bescheiden: eine Lehrstelle als Gärtner, ein nettes Mädchen, vielleicht mal der Abdruck einer seiner Comicgeschichten in einer Zeitschrift. In dem verlorenen Kaff Storlitz bei Berlin klingt das wie ein Sechser im Lotto. Doch auf einmal scheint Rick den Sechser zu haben: die ersehnte Lehrstelle, noch dazu im großen, lauten, wunderbaren Berlin, und die schöne Gemüsehändlerin Marilyn, mit der er von einer gemeinsamen Zukunft träumt. Wären da nicht die Umstände, die dazu geführt haben: eine dubiose Organisation und ihre Handlanger, eine Gang verwahrloster Jugendlicher, die Ricks Glück an eine furchtbare Bedingung knüpfen. Für Rick eine Achterbahnfahrt zwischen Verzweiflung und Hoffnung, Feigheit und Stärke, vor der er sich in seine Comics flüchtet. Dort sind die Dinge einfach: Der Held Cherryman jagt den Quallenmenschen Mister White, um ihn ein für alle Mal zu erledigen. So schafft es Rick, mit Cherrymans Hilfe die Wirklichkeit in den Griff zu kriegen. Anfangs jedenfalls. Am Ende ist die Wirklichkeit stärker.
»Wie immer bei Arjouni mit großer psychologischer Genauigkeit und überzeugend konstruiert. Es geht um Seelenklemmen und Verantwortung, ums Entscheiden und vorbildliches Verhalten.«WAZ
»Arjounis Roman ist schnell, elegant, leichtfüßig – humorvoll von der ersten bis zur letzten Zeile. Ausgefuchst seine Typologie und comichafte Lakonie.«Die Tageszeitung
»Schnörkellos kombiniert Jakob Arjouni Kleinstadt-Blues und Phantasiewelten. ›Cherryman jagt Mr. White‹ ist ein spannender Roman, in dem große Fragen kunstfertig mit kleinen Anekdoten verflochten werden. Dass die Fragezeichen als solche stehen bleiben, ist der entscheidende Pluspunkt.«Die Zeit
»Jakob Arjouni erzählt auf 176 Seiten so furios und gleichzeitig so anrührend, dass man nach dem rasanten Finale erst mal durchatmen muss: So lebensnah und packend ist deutsche Gegenwartsliteratur selten.«Stern.de