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 Loriot, Daniel Kampa (Hg.), Daniel Keel (Hg.)  |  Bitte sagen Sie jetzt nichts  |  Hardcover Leinen, 256 Seiten | € (D) 21.90 / sFr 29.90* / € (A) 22.60

Hardcover Leinen, 256 Seiten
Erschienen im Okt. 2011

ISBN 978-3-257-06787-3
(D) 21.90 / (A) 22.60
sFr 29.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Loriot
Bitte sagen Sie jetzt nichts

Gespräche
Herausgegeben von Daniel Kampa, Daniel Keel

»Das Mikrophon ist jetzt an, Herr von Bülow. Wussten Sie, dass so ein Gerät bis zu zwölf Stunden aufnehmen kann?« – Loriot: »Dann halte ich jetzt einfach den Mund.« Auch in diesem Interview mit dem etwas unglücklichen Einstieg sagte Loriot dann doch noch etwas, und sogar etwas mehr. Die besten Gespräche von Loriot sind nun zum ersten Mal in einem Buch versammelt. Ganz gleich, wie die Fragen lauten, ob ernst oder unfreiwillig komisch, enigmatisch oder klar – immer antwortet Loriot in seiner unnachahmlichen Art und Weise. Dabei verrät er vieles über seine Kindheit, seine Karriere, sein Leben und Werk und macht sich Gedanken über Humor (auch über den deutschen), über Preußen, Wagner, Möpse, die Ehe, Politik und Religion, Liebe und Tod und andere ›gefragte‹ Themen.

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»Wie tiefsinnig oder banal eine Frage auch sein mag – stets antwortet Loriot geistreich, weise und mit typisch feinem Humor. Ein würdiger, wunderbarer Nachlass eines Spaßmachers, der sich wie kein Zweiter auf die leisen Töne verstand.«Gong

»Die Gespräche entstanden im Zeitraum von vier Jahrzehnten, und der Künstler äußert sich nie widersprüchlich oder schwammig. Der abgeklärte Ton ist 1968 derselbe wie 2008, und dazu gehört eine innere Haltung und Disziplin, die nur wenigen gegeben ist. Es ist im Rückblick faszinierend zu sehen, wie aufrichtig und integer der Mann in jedem Moment war. Und wie professionell. Er ist im Gespräch immer entwaffnend offen, aber er gibt doch nichts von sich preis. Er bezieht jedoch klar Stellung, was ihm, wohl weil er so verbindlich formuliert, nie übelgenommen wurde. Ein lesenswertes Buch, in dem man nachvollziehen kann, wie Loriots Wesen war und wie enigmatisch er letztlich trotz aller Ehrlichkeit geblieben ist.«Münchner Merkur

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