Coelho, Paulo
De Carlo, Andrea
Ein Lesebuch herausgeben von Irene Brauer und Friedrich Dönhoff
Dönhoff, Marion Gräfin
Durlacher, Jessica
und andere Meistererzählungen
Faulkner, William
Francis, Dick & Francis, Felix
Goscinny, René
Grünberg, Arnon
Hartmann, Lukas
Mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann
Hauptmann, Tatjana & Kafka, Franz
Irving, John
July, Miranda
Kurkow, Andrej
Commissario Brunettis zwanzigster Fall
Leon, Donna
Vorwort von Donna Leon
Leon, Donna & Sepeda, Toni
Eine Art Biographie
Loriot
Nothomb, Amélie
Von der Liebe, vom Sterben, vom Tod und von der Trauer darüber, den geliebten Menschen verloren zu haben
Schneider, Hansjörg
Schneider, Hansjörg
Thoreau, Henry David
Thoreau, Henry David
Der vierte Fall für Bruno, Chef de police
Walker, Martin
Yoshimoto, Banana
Genug studiert – nun will er leben: Eine monatelange Reise führt den jungen Arthur Schopenhauer von Dresden nach Venedig, von Goethe zu Lord Byron, über schroffes Gebirge und weite Täler ins Labyrinth der Kanäle, in den Strudel der Wirklichkeit – und zu Teresa.
Zu gern würde Schopenhauer sehen, wie Philosophen und Literaten auf seine Ideen reagieren – wie Hegel seinen Thron räumt und der alte Goethe ihm, dem erst 30-Jährigen, Anerkennung zollt. Doch sein bahnbrechendes Werk erscheint verspätet. Und so verlässt Schopenhauer im Spätsommer 1818 Dresden in Richtung Italien ohne sein Buch in der Tasche – noch als ein Niemand. Schon auf der Reise fällt er der Metternich’schen Geheimpolizei auf: Goethes Empfehlungskarte an Lord Byron – Dichter und Skandalfigur europäischer Dimension – macht Schopenhauer verdächtig und im österreichisch besetzten Venetien unerwünscht. Doch einmal in Venedig, lässt sich Schopenhauer nicht vertreiben – erst recht nicht, als er Teresa kennenlernt. Denn Teresa zeigt dem jungen Philosophen, dass er einen Punkt seiner Weltsicht noch einmal überprüfen muss: sein Konzept der Liebe. Christoph Poschenrieder erzählt die Geschichte eines ehrgeizigen jungen Mannes, der auf die Bühne tritt, Applaus erhofft, aber nicht einmal ein Publikum findet. Und das, obwohl seine Philosophie, genau wie er selbst, sinnlich und lebendig ist.
»Den Zusammenprall von Welt und Vorstellung kleidet Christoph Poschenrieder klug und sehr unterhaltsam in einen historischen Roman.«Abendzeitung
»Christoph Poschenrieder entstaubt Schopenhauer.«Süddeutsche Zeitung
»Der junge Schopenhauer trifft Lord Byron in Venedig. Poschenrieders Debüt macht aus der Begegnung ein Buch voll subtilem Witz und atmosphärischer Aufladung.«Die Welt
»Mit einem feinen Gespür für den Ton der Zeit gelingt Christoph Poschenrieder nicht nur das etwas andere Porträt eines Schopenhauer in love, sondern darüber hinaus auch ein lebendiges Panorama einer Epoche zwischen Restauration und Freiheitsdrang.«in München
»Erfundenes und Verbürgtes hat Christoph Poschenrieder zu einem luftigen Pasticcio gemixt. Er hat einen Roman geschrieben, einen phantastischen, turbulenten Roman, klug und witzig, in dem er es sogar schafft, Venedig in anheimelnd neuem Licht erscheinen zu lassen.«Buchkultur
»Eines der bemerkenswertesten Debüts des Frühjahrs. Mit leichter Hand, in einer eleganten, unaufdringlich historisierenden Sprache entfaltet Poschenrieder ein detailsattes Panorama der frühen Biedermeierzeit.«Deutschlandradio Kultur
»Christoph Poschenrieder beschreibt rasant und witzig, mit ironischen Brechungen und in einer unerhört kunstvollen Sprache: ein enormes Debüt.«Rhein-Neckar-Zeitung