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Die Geschichte von Herrn Sommer

Die Geschichte von Herrn Sommer

Mit farbigen Bildern von Sempé
Herr Sommer läuft stumm, im Tempo eines Gehetzten, mit seinem leeren Rucksack und dem langen, merkwürdigen Spazierstock von Dorf zu Dorf, geistert durch die Landschaft und durch die Tag- und Alpträume eines kleinen Jungen. Erst als der kleine Junge schon nicht mehr auf Bäume klettert, entschwindet der geheimnisvolle Herr Sommer.
Mehr zum Inhalt
Zu der Zeit, als ich noch auf Bäume kletterte, lebte in unserem Dorf, keine zwei Kilometer von unserem Haus entfernt, ein Mann mit Namen ›Herr Sommer‹. Kein Mensch wusste, wie Herr Sommer mit Vornamen hieß, und kein Mensch wusste auch, ob Herr Sommer einem Beruf nachging. Man wusste nur, dass Frau Sommer einen Beruf ausübte, und zwar den Beruf der Puppenmacherin. Obwohl man über die Sommers und insbesondere über Herrn Sommer so gut wie nichts wusste, kann man doch mit Fug und Recht behaupten, dass es im Umkreis von mindestens sechzig Kilometern um den See herum keinen Menschen gab, Mann, Frau oder Kind – ja nicht einmal einen Hund –, der Herrn Sommer nicht gekannt hätte, denn Herr Sommer war ständig unterwegs. Es mochte schneien oder hageln, es mochte stürmen oder wie aus Kübeln gießen, die Sonne mochte brennen, ein Orkan im Anzug sein, Herr Sommer war auf Wanderschaft.

Taschenbuch
136 Seiten
erschienen am 01. Januar 1994

978-3-257-22664-5
€ (D) 10.00 / sFr 13.00* / € (A) 10.30
* unverb. Preisempfehlung
Auch erhältlich als
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>
»Dieses sehr persönliche, skurrile, tragische und heitere Buch ist hinreißend und liebevoll bebildert vom Meister der doppelbödigen Idylle, dem französischen Zeichner Sempé.«
Verena C. Harksen / Brigitte, Hamburg
»Makellos geschrieben mit perlmuttglänzender Ironie. Eine klassische Novelle.«
Der Spiegel, Hamburg
»Dieses sehr persönliche, skurrile, tragische und heitere Buch ist hinreißend und liebevoll bebildert vom Meister der doppelbödigen Idylle, dem französischen Zeichner Sempé.«
Verena C. Harksen / Brigitte, Hamburg
»Makellos geschrieben mit perlmuttglänzender Ironie. Eine klassische Novelle.«
Der Spiegel, Hamburg
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