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Die Spionin

Die Spionin

Aus dem Brasilianischen von Maralde Meyer-Minnemann.
Mit einem Prolog, Epilog und Anmerkungen des Autors.
Mit Schwarzweiss-Fotos und einem Anhang (Berichte, Nachruf)

Wer ist die Frau hinter dem schillernden Mythos? Paulo Coelho schlüpft in ihre Haut und lässt sie in einem fiktiven, allerletzten Brief aus dem Gefängnis ihr außergewöhnliches Leben selbst erzählen: vom Mädchen Margaretha Zelle aus der holländischen Provinz zur exotischen Tänzerin Mata Hari, die nach ihren eigenen Vorstellungen lebte und liebte und so auf ihre Art zu einer der ersten Feministinnen wurde. Doch als der Erste Weltkrieg ausbricht, lässt sie sich auf ein gefährliches Doppelspiel ein.

Mehr zum Inhalt

Als die junge Margaretha Zelle kurz vor dem Ersten Weltkrieg in Paris aus dem Zug steigt, ist sie ein Niemand und mausarm. Wenige Monate später verschlägt sie als skandalöse Tänzerin Mata Hari einem Millionenpublikum den Atem und verdreht den mächtigsten Männern Europas den Kopf. Doch dann, mit Kriegsbeginn, wendet sich das Blatt, sie verliebt sich – und wird als vermeintliche Doppelagentin H21 des Hochverrats angeklagt.

Sie überrascht ihre Epoche bis zuletzt. Im Gefängnis verlangt sie Papier und Stift.

Paulo Coelho, der sich auf die inzwischen zugänglichen Geheimakten der britischen, deutschen und niederländischen Kriegsministerien stützen konnte (die französischen werden erst 2017 geöffnet), lässt in einem erfundenen letzten Brief Mata Hari selbst zu Wort kommen.

Das intime Porträt einer klugen, verführerischen Frau, die den männlichen Moralvorstellungen zum Trotz ihr selbstbestimmtes Leben führte – bis zuletzt. Und eine typische Coelho-Heldin: unkonventionell, mutig und frei.

»Sie war eine der ersten Frauen des 20. Jahrhunderts, die von Männern des 19. Jahrhunderts hingerichtet wurde.« ›Paulo Coelho‹


Taschenbuch
192 Seiten
erschienen am 26. Juli 2017

978-3-257-24410-6
€ (D) 11.00 / sFr 15.00* / € (A) 11.40
* unverb. Preisempfehlung
Auch erhältlich als
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»Eine Hommage an eine femme fatale und frühe Feministin.«

Focus, Berlin

»Coelho schafft es, einer verkannten Frau noch einmal ihre Stimme zurückzugeben.«

Anne Baun / Fuldaer Zeitung

»Coelho ist das Kunststück gelungen, sich in den Körper, vor allem aber in den Kopf Mata Haris hineinzuversetzen. Sein Buch wird nicht das einzige neue über diese schillernde Frauengestalt bleiben. Aber mit Sicherheit eines der besten.«

Thomas Burmeister / Hamburger Abendblatt

»Das Buch ist weder Lehrstück noch Bildungsroman. Das Buch ist immer nur Mata Hari, und das ist Coelhos Leistung. Er bevormundet uns nicht, sondern lädt uns ein, dieser Frau zu folgen, ohne sie gleich für irgendetwas zu vereinnahmen.«

Lothar Schröder / Rheinische Post, Düsseldorf

»Eine Hommage an eine femme fatale und frühe Feministin.«

Focus, Berlin

»Coelho schafft es, einer verkannten Frau noch einmal ihre Stimme zurückzugeben.«

Anne Baun / Fuldaer Zeitung

»Coelho ist das Kunststück gelungen, sich in den Körper, vor allem aber in den Kopf Mata Haris hineinzuversetzen. Sein Buch wird nicht das einzige neue über diese schillernde Frauengestalt bleiben. Aber mit Sicherheit eines der besten.«

Thomas Burmeister / Hamburger Abendblatt

»Das Buch ist weder Lehrstück noch Bildungsroman. Das Buch ist immer nur Mata Hari, und das ist Coelhos Leistung. Er bevormundet uns nicht, sondern lädt uns ein, dieser Frau zu folgen, ohne sie gleich für irgendetwas zu vereinnahmen.«

Lothar Schröder / Rheinische Post, Düsseldorf
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