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Der Vater und Meister der rasanten, rotzigen amerikanischen Großstadt-Story; auf ihn gehen Faulkner, Fitzgerald, Hemingway, Ring Larnder, Dos Passos und Thomas Wolfe zurück.
»Die amerikanische ›short story‹, wie sie Hemingway, Sherwood Anderson und Faulkner entwickelt haben, ist in O. Henrys Geschichten vor- und ausgebildet worden.«Heinrich Böll
»Ich kann nur versichern, daß man sich bei O. Henry immer amüsiert. Sein Temperament, sein geistreicher Witz sind kaum zu übertreffen.«Cesare Pavese
»Er hat die Meisterschaft eines Maupassant – und einen Humor, vom den Maupassant nicht mal geträumt hat.«Sapper
»Wenn die Vergänglichkeit den Geschichten von O. Henry das ›vergangene‹ halbe Jahrhundert hindurch nichts anhaben konnte, dann, steht zu vermuten, wird sie O. Henrys Werk auch noch das ›nächste‹ halbe Jahrhundert nicht in Vergessenheit zu schicken vermögen. Wenn wir heutigen Leser bereit sind die Vertraulichkeit mit seinen damaligen Lesern auch auf uns zu beziehen, statt sie nur noch literaturhistorisch zu sehen, dann muß es sich O. Henry auch gefallen lassen, daß wir seine Geschichten genauso ergötzt, interessiert und angetan verkonsumieren wie seine Zeitgenossen. Ich vermute, er hätte nichts dagegen. Zumal sein Hauptziel immer gewesen ist, vor allem gute Unterhaltung zu liefern, und das heißt: interessant, überraschend und spannend zu sein.«Wolfdietrich Schnurre
»Die Geschichten O. Henrys sind eine wahre Freude. Wie das gebaut ist! Wie das sitzt! Es muß eine Rasseeigentümlichkeit sein: bei uns gedeiht das nicht.«Kurt Tucholsky
»Indem O. Henry seinem Instinkt folgte, wurde er ein frecher, burlesker Nachfolger der Schelmen-Schule – außerdem ein noch entschiedenerer Verist als Stephen Crane und Frank Norris.«Elio Vittorini
»Kein Talent. Nur Genie.«Encyclopaedia Britannica