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Jean-Jacques Sempé

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Jean-Jacques Sempé

Autor

Jean-Jacques Sempé, geboren 1932 in Bordeaux, lebt in Paris. Die Karikaturen in ›Paris Match‹, ›Punch‹, ›Marie-Claire‹ und ab 1969 in ›L’Express‹ waren nur erste Schritte zum Höhepunkt beim ›New Yorker‹, für den er ab 1978 arbeitete und mehr als 100 Cover und zahlreiche Karikaturen zeichnete. Unumgänglich ist es, zusammen mit Sempé Namen wie René Goscinny und Patrick Süskind zu erwähnen. Ohne sie wären Figuren wie der kleine Nick und Herr Sommer undenkbar.

»Sempé zählt international zu den gefragtesten zeitgenössischen Zeichnern. Einen Cartoonisten mag man den Philosophen mit dem feinen Federstrich nicht nennen. Sempé hat dem gewöhnlichen Alltag die Kunst des erhabenen Blicks eingehaucht. Er hat den Schmerz der Enttäuschten mit der Poesie der tieferen Wahrheit versöhnt. Mit ›Le petit Nicolas‹, dem kleinen Nick, bestärkte er (zusammen mit Asterix-Autor René Goscinny) die Jungen in listiger Erfindungsgabe und gab den Erwachsenen die kindliche Unbefangenheit zurück.«Neue Zürcher Zeitung

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Patrick Süskind

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Patrick Süskind

Autor

Patrick Süskind wurde 1949 in Ambach am Starnberger See geboren. Er studierte in München und in Aix-en-Provence mittlere und neuere Geschichte und verdiente seinen Lebensunterhalt zunächst mit dem Schreiben von Drehbüchern. 1984 erschien sein Ein-Personen-Stück ›Der Kontrabaß‹, 1985 sein Roman ›Das Parfum‹, 1987 die Erzählung ›Die Taube‹ und 1991 ›Die Geschichte von Herrn Sommer‹, mit Illustrationen von Jean-Jacques Sempé.

»Es gibt eine Lektüreerfahrung, die man in der deutschen Gegenwartsliteratur bislang nur mit den Erzählungen von Patrick Süskind machen konnte. Da erzählt einer Geschichten von komischen Käuzen wie dem unauffälligen Pariser Angestellten, der vom Anblick einer Taube in eine nicht wieder gutzumachende Lebenskrise gestürzt wird, von einem Außenseiter, den seine geniale Begabung für Geruchswahrnehmungen und die kunstreiche Herstellung immer subtilerer Duftkunstwerke zum Monstrum werden lassen in einer Welt von Gestank und Ekel, vom schweigsamen Herrn Sommer, der rastlos durch die enge Welt der süddeutschen Provinz wandert und nichts will, als in Ruhe gelassen zu werden, und der dann am Ende, mit Wanderstab und Rucksack, ins Wasser geht. Hat man einmal zu lesen angefangen, will man gar nicht mehr aufhören vor lauter unerhörten Begebenheiten, liest, wie man zuletzt als Kind gelesen hat, lauter Geschichten, die vor allem eins zu sein scheinen: altmodisch spannend. Und gerät so, in der unerbittlichen Folgerichtigkeit des Geschehens, auf die Spuren einer Vergangenheit, die noch nicht aufgehört hat. Hinter den skurrilen Gestalten und Ereignissen werden Krieg und Judenverfolgung sichtbar, Erfahrungen eines unwiderruflichen Ausgestoßenseins. Im Wohlklang eines kultivierten Erzählertonfalls zeigt sich ein Entsetzen, das Goethe auf die Sentenz gebracht hat, unsere Welt sei eine Glocke, die einen Riß hat und nicht mehr klingt.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

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