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Donna Leon  |  In Sachen Signora Brunetti  |  Roman, Taschenbuch, 320 Seiten | € (D) 10.90 / sFr 17.90* / € (A) 11.30

Roman, detebe 23311, 320 Seiten
Erschienen im Dez. 2001

ISBN 978-3-257-23311-7
(D) 10.90 / (A) 11.30
sFr 17.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Donna Leon
In Sachen Signora Brunetti

Der achte Fall
Aus dem Englischen von Monika Elwenspoek

Es beginnt mit einem Telefonanruf am frühen Morgen. Im kühlen venezianischen Frühdunst ist ein Akt von Vandalismus verübt worden. Bald allerdings muß Commissario Brunetti feststellen, daß der Täter kein kleiner Ganove ist. Am Tatort wartet auf die Festnahme keine andere als Paola Brunetti, seine Frau.

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Als Paola Brunetti einen Stein ins Schaufenster eines Reisebüros am Campo Manin wirft, um gegen Sextourismus in der dritten Welt zu protestieren, gerät nicht nur der Inhaber des Ladens, Mitri, in Schwierigkeiten, sondern auch ihr eigener Mann. Wie kann der Commissario für Gerechtigkeit sorgen, wenn seine Frau das Recht selbst in die Hand nimmt? Die Presse stürzt sich auf die kriminelle Gattin des Commissario. Paolas eigentliches Anliegen gerät dabei in den Hintergrund: Selbst Mutter zweier Kinder, wollte sie mit ihrer Tat auf Missstände aufmerksam machen, vor denen die Öffentlichkeit sonst nur zu gerne die Augen verschließt. Aber hat sie die Folgen für Brunetti – demgegenüber sie natürlich ebenso loyal sein möchte wie ihrem eigenen Gewissen gegenüber – wirklich bedacht? Ein äußerst spannendes Buch über Recht und Gerechtigkeit, zivilen Ungehorsam, Gewissenskonflikte und blinde Gewalt. Brisanter Zündstoff und gleichzeitig ein phantastisches Porträt einer Ehe: Wie werden Paola und Guido Brunetti mit den Meinungsverschiedenheiten fertig?

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»Leon schildert sowohl die grundlegenden Konflikte zwischen Pflicht, Recht und Gerechtigkeit als auch die Kluft zwischen dem Denken und Fühlen von Männern und Frauen. Eine Kluft, die letztlich nie wirklich überbrückt werden kann, weil es zwischen Machthabern und Machtlosen, Vergewaltigern und Vergewaltigten keine Verständigung gibt. Es sind diese inneren Konflikte, die dem Krimi Spannung verleihen.«Der Standard

»Die Story ist von Anfang an fesselnd. Wie gewohnt strotzt Donna Leons achter Venedig-Krimi vor Situationskomik und quillt über von Gerüchen, Gefühlen, Herzens- und Geistesbildung - auch vom Zauber dieser Stadt.«Der Tagesspiegel

»Bei diesem Fall kommt uns die Familie Brunetti noch näher. Wir begegnen den vertrauten Plätzen Venedigs, die immer wieder eine wunderbare Kulisse abgeben und wechselnde Stimmungen bereithalten. Das Schöne bei Donna Leon ist, daß man sich in ihren mit sprachlicher Noblesse entworfenen Romanen als Stammleser gleich zu Hause fühlt.«Westdeutsche Allgemeine

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