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Als Durante ins Val di Poggio kommt, verändert sich alles. Denn er sagt, was er denkt, und er tut, was er sagt. Faszinierend, finden die Frauen. Irritierend, finden die Männer.
Pietro und Astrid leben in den Hügeln östlich des Apennins, weben Stoffe von Hand und verkaufen sie an Privatkunden oder kleine Geschäfte. Ein einfaches, gutes Leben – das ist es, was sie schon immer wollten und nun seit einigen Jahren führen. Ganz allein sind sie nicht in der Gegend: Das Val di Poggio ist ein zeitgeistiger Mikrokosmos – manch einer ist hierher gezogen, um einen Hof zu restaurieren, ein kleines Hotel mit Reitstall zu betreiben oder um naturnah zu leben. An einem heißen Nachmittag im Mai erscheint ein Fremder vor dem Haus von Pietro und Astrid. Seltsam: Der Hund, der sonst immer bellt, lässt sich streicheln. Astrid ist fasziniert, Pietro irritiert. Durante fragt die beiden bloß nach dem Weg zu einem Hof. Doch das allein reicht, um das Paar zutiefst zu verstören. Wie schon in ›Zwei von zwei‹ prallen in diesem Roman unterschiedliche Welten und Vorstellungen aufeinander. Wobei gerade dadurch auch wundersame Freundschaften entstehen.
»De Carlo kehrt zurück zu den Themen, die lange Zeit seinen Romanen Substanz und Farbe verliehen haben: die Kraft der Freundschaft, die Jahreszeiten der Liebe und die nicht ganz frustrationsfreie Suche nach der eigenen Bestimmung.«Corriere della Sera
»Ein amüsantes Buch, manchmal trivial, oft klug - und immer süffig zu lesen.«WDR5
»Andrea De Carlo spürt in einer fesselnden Erzählung den Träumen, Einsichten und Lebenslügen seiner Generation nach.«Neue Presse