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Wilhelm Tell als Blockbuster – atemberaubendes Kopfkino mit Suchtfaktor.


»Mit atemberaubender Rasanz vorantreibende Tell-Neuerzählung, die ihren Drive einer bestechenden Shortcut-Dramaturgie verdankt.« Christoph Leibold / Bayern 2

»… und die großes Kopfkino entstehen lässt, ja geradezu nach einer Verfilmung schreit. Tell? Shoot!« Peter Zander, Berliner Morgenpost


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Tell

Joachim B. Schmidt greift nach den Schweizer Kronjuwelen und macht aus der ›Tell‹-Saga einen Pageturner, einen Thriller, ein Ereignis: Beinahe 100 schnelle Sequenzen und 20 verschiedene Protagonisten jagen wie auf einer Lunte dem explosiven Showdown entgegen. Keine Nach-, keine Neuerzählung, sondern ein Blockbuster in Buchform: ›The Revenant‹ in den Alpen, ›Braveheart‹ in Altdorf.


Hardcover Leinen
288 Seiten
erschienen am 23. Februar 2022

978-3-257-07200-6
€ (D) 23.00 / sFr 31.00* / € (A) 23.70
* unverb. Preisempfehlung
Auch erhältlich als


Joachim B. Schmidt

Foto: Eva Schram/ © Diogenes Verlag
Foto: Eva Schram/ © Diogenes Verlag

Joachim B. Schmidt, geboren 1981 in Graubünden, ist Journalist, Autor dreier Romane und diverser Kurzgeschichten. 2007 ist er nach Island ausgewandert, wo er mit seiner Familie in Reykjavik lebt und Touristen über die Insel führt.

Interview

»Es ist ein moderner, blutiger Bergbauern-Thriller.«


Herr Schmidt, im Ernst: Friedrich von Schiller hat den Tell-Mythos zu den Massen gebracht, Max Frisch hat mit Wilhelm Tell für die Schule den Mythos dekonstruiert. Der Stoff wurde vertont, verfilmt, illustriert, parodiert – braucht es einen neuen Tell

Ja, unbedingt. Etwas ist im Pathos, im Ulk und im Faktencheck untergegangen: Es ist ein moderner, blutiger Bergbauern-Thriller. Brutales Kopfkino. Eine unüberlegte Gewalttat löst einen Teufelskreis aus, der immer größere Kreise zieht.  

Heute hat das Mittelalter neuen Aufschwung erhalten. Game Of Thrones und The Witcher beispielsweise schufen Welten, auf die man sich einlässt – aus einem Grund: Weil die Geschichten gut erzählt sind und Emotionen auslösen. Ich finde darum, es ist höchste Zeit, Wilhelm Tellaus seinem Schönheitsschlaf zu wecken.  

Was hat Sie an der Tell-Legende denn so fasziniert, dass Sie sie neu schreiben wollten? 

Die Tragik, die Spannung, der Horror. Im Mittelpunkt stehen Vater und Sohn. Das Thema Vaterschaft zieht sich durch das ganze Buch, und damit meine ich nicht nur Tell und seinen Sohn. Es ist ein Thema, das auch mich täglich beschäftigt, zumal es gar nicht so einfach ist, ein guter Vater zu sein. Die Angst, dass dem eigenen Kind etwas zustoßen könnte, ist fast ständig da. Wenn ich mir vorstelle, dass ich meinem eigenen Sohn einen Apfel vom Kopf schießen müsste, würde ich lieber sterben wollen. Diese Angst ist ein zeitloses Thema, das seit Jahrhunderten tief in der Tell-Legende versteckt ist - nicht nur in der berühmten Apfelschuss-Szene.  

Glauben auch Sie, in große Fußstapfen zu treten? 

Ja und nein. Das ist das tolle an den Mythen und Sagas – sie sind groß und stark genug für alle Arten von Interpretationen – sie werden dadurch nur noch grösser.  
 


 

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