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Irrtum als Erkenntnis

Irrtum als Erkenntnis

Meine Realitätserfahrung als Schriftsteller
Irrtum als Erkenntnis – eine intellektuelle Autobiographie, die sich mit den prägenden Ideologien und Glaubensfragen des 20. Jahrhunderts auseinandersetzt. Teil i beschreibt den Bildungsweg eines Außenseiters in der ddr. Teil ii versammelt Essays und Aphorismen von kristalliner Schönheit und Gedankenschärfe. Teil iii umfaßt drei Vorträge, die im wesentlichen um Sinn und Aufgabe von Kunst und Wissenschaft heute kreisen.
Mehr zum Inhalt
Ein Stück intellektuelle Autobiographie eines Autors, der sich mit den prägenden Ideologien und Glaubensfragen des 20. Jahrhunderts intensiv auseinandergesetzt hat. Teil i beschreibt den Bildungsweg eines Außenseiters in der ddr, der nach den Prämissen des sed-Regimes eine Bilderbuchkarriere hätte einschlagen können. Er erzählt von der wiederholten Weigerung, der Partei beizutreten, von erniedrigenden Gelegenheitsjobs, aber auch vom alles in den Schatten stellenden Hochgefühl beim Schreiben. Von den dramaturgischen Lehrjahren am Deutschen Theater Berlin an der Seite von Peter Hacks und Heiner Müller, von Langes ›Republikflucht‹, ohne daß ihm der Westen dabei gleich zur neuen geistigen Heimat wurde. Teil ii besteht aus knappen Essays und Aphorismen, die in der kristallinen Schönheit ihrer Gedankenschärfe an das Passagenwerk von Walter Benjamin erinnern. Von Schein und Wesen ist hier die Rede, von Kunst und Macht und von den Illusionen der Demokratie. Wie die Kunst zum Kulturbetrieb entartet, von Talkshows und anderen Amüsierbetrieben und vielem mehr. Teil iii umfaßt drei Vorträge, die im wesentlichen um Sinn und Aufgabe von Kunst, Theologie und Wissenschaft heute kreisen. Der Essayband bietet nicht zuletzt Einblicke in die Werkstatt, Selbstdeutungen, Gedanken eines unabhängigen Geistes, der die Verbindlichkeit der Kunst weitaus höher setzt, als wir es heute gewohnt sind.

Hardcover Broschur
208 Seiten
erschienen am 28. März 2002

978-3-257-06304-2
€ (D) 17.90 / sFr 25.90* / € (A) 18.40
* unverb. Preisempfehlung
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»›Irrtum als Erkenntnis‹ ist zu einer erkenntnistheoretischen Autobiographie geworden. Wie nebenbei, leise, doch präzise zeigt der Autor sich in seinem Denken.«
Jürgen Verdofsky / Norddeutscher Rundfunk, Hamburg
»›Irrtum als Erkenntnis‹ unterstreicht Langes Ruf als einer der bedeutendsten Außenseiter im deutschen Literaturbetrieb. Einer der wenigen wirklichen Individualisten, die sich in keine vorgefertigte Denkschublade pressen lassen.«
Peter Mohr / Esslinger Zeitung
»Lange blättert die Grundzüge seiner Poetik, Gedanken und Motivstränge auf und erweist sich einmal mehr als ein Autor voller Tiefenschärfe und geschliffener Sprachkultur.«
Cornelia Rabitz / Deutsche Welle
»›Irrtum als Erkenntnis‹ ist zu einer erkenntnistheoretischen Autobiographie geworden. Wie nebenbei, leise, doch präzise zeigt der Autor sich in seinem Denken.«
Jürgen Verdofsky / Norddeutscher Rundfunk, Hamburg
»›Irrtum als Erkenntnis‹ unterstreicht Langes Ruf als einer der bedeutendsten Außenseiter im deutschen Literaturbetrieb. Einer der wenigen wirklichen Individualisten, die sich in keine vorgefertigte Denkschublade pressen lassen.«
Peter Mohr / Esslinger Zeitung
»Lange blättert die Grundzüge seiner Poetik, Gedanken und Motivstränge auf und erweist sich einmal mehr als ein Autor voller Tiefenschärfe und geschliffener Sprachkultur.«
Cornelia Rabitz / Deutsche Welle
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