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Leptis Magna

Leptis Magna

Zwei Novellen
Zwei meisterhafte Novellen über Krisen und Lebenslügen, über die Balance zwischen Bodenhaftung und Selbstverlust, über Bindungsängste und den Sog der Selbstauflösung. Novellen von irritierender Schönheit und von geradezu metaphysischer Transparenz.
Mehr zum Inhalt
Professor Bodewig wollte auf zu neuen Ufern, und es sah ganz so aus, als würde sich dieser Wunsch erfüllen. Bodewig, Politologe an der Dahlemer Universität, hat überraschend ein Grundstück in Wien geerbt. Er bittet seine Frau, das Haus zu begutachten und die Renovierung in die Wege zu leiten. Obwohl mit seiner beruflichen Versetzung kaum zu rechnen ist, scheint er sich mit dem Gedanken zu tragen, nach Wien zu ziehen. Die alte Wohnung in Berlin ist nahezu leer, die Möbel zwischengelagert, das Haus in Wien bereit, doch Bodewig kommt nicht. Etwas scheint ihn daran zu hindern, die alte Wohnung zu verlassen. Van der Velde hatte versprochen, Sibylle zu heiraten. Doch obwohl sie nun so lange miteinander liiert sind, schiebt der Computerfachmann diese letzte Formalität immer wieder hinaus. Hingegen äußert er den Wunsch, mit ihr zu der berühmten Ruinenstadt Leptis Magna in Libyen zu fliegen, und bricht selbst immer wieder überstürzt zu geheimnisvollen Reisen auf. Unternehmungen, die für Sibylle im Dunkeln bleiben, bis auf ein Indiz: Bei seiner Rückkehr rieselt feinkörniger roter Sand aus seinem Koffer. Zwei bezwingende Novellen über Krisen und Lebenslügen, über Bindungsängste und das Haften am Bestehenden, über den Sog der Selbstauflösung. Novellen von irritierender Schönheit und von geradezu metaphysischer Transparenz.

Taschenbuch
176 Seiten
erschienen am 18. Dezember 2007

978-3-257-23592-0
€ (D) 8.90 / sFr 12.90* / € (A) 9.20
* unverb. Preisempfehlung