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Farbige Zeiten

Eine Jugend in Amerika
Aus dem Amerikanischen von Christiane Buchner. Mit einem Vorwort von Matthias Matussek
Eine schwarze Kindheit im Amerika der 50er und 60er Jahre vor dem Hintergrund der Bürgerrechtsbewegung, der Ghettounruhen von Chicago und Watts, L.A., der Attentate auf John F. Kennedy, Martin Luther King und Malcolm X, der Vorfälle rund um Muhammad Ali, des Kriegs in Vietnam. Man muss sich das vorstellen: Henry Louis Gates, geboren 1950, promovierte 1979 als erster Schwarzer in Cambridge, und 2009 wird der 1961 geborene Barack Obama als erster schwarzer Präsident der USA vereidigt.
Mehr zum Inhalt
Eine ganz normale Jugend: erste Schuljahre, erste Raufereien, erste Liebe… Eine ganz normale schwarze Jugend im Amerika der 50er und 60er Jahre: erste Schuljahre – kurz nachdem die Rassentrennung an den Schulen abgeschafft worden ist; erste Raufereien – mit weißen Rassisten; erste Liebe – zu einem weißen Mädchen. Henry Louis Gates' persönliche Erinnerungen an seine Kindheit in einer Kleinstadt in West Virginia kommen nicht als eitle Autobiographie eines Professors daher – Gates leitet heute an der Universität Harvard die afroamerikanischen Studien –, sondern fast als ein Stück ›oral history‹: Er erzählt seinen Töchtern von der Welt ihrer Großeltern, als die Schwarzen noch unter sich waren, ihre Bräuche pflegten – sich mit allen möglichen Tricks die Haare entkrausten – und ihre Feste feierten – die Tanzabende, das alljährliche Papiermühlenpicknick. Und wie diese Welt während seiner eigenen Jugend auseinanderbrach, der Afrolook propagiert, das Picknick abgeschafft wurde; wie sie vor dem Fernseher staunten über Dr. King und Malcolm X – wie sie aus Negern zuerst Schwarze, schließlich Afroamerikaner wurden. Dies alles ist in einem bald heiteren, bald melancholischen Ton gehalten. Gates läßt Nostalgie zu, um kurz darauf mit liebevollem Humor damalige Traditionen zu demontieren. Dabei geht es ihm vor allem um eine Frage: Was ist ›black identity‹? Gates' Reise in die eigene Kindheit soll darüber Aufschluß geben – auf ganz andere, vielschichtigere Weise, als dies Schlagworte je tun könnten.

Taschenbuch
320 Seiten
erschienen am 25. August 2009

978-3-257-23967-6
€ (D) 9.90 / sFr 17.90* / € (A) 10.20
* unverb. Preisempfehlung
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»Henry Louis Gates schreibt im Spannungsfeld zwischen schwarzer Identität und Integrationsanstrengung. Und er hält die Spannung aus.«
Matthias Matussek
»Umwerfend. Wird garantiert ein Klassiker. Diese Autobiographie ist warmherzig und intim, höchst informativ und gerade durch ihr Understatement verstörend.«
Joyce Carol Oates
»Leichtfüßig und klug erzählt der Harvard-Professor Persönliches wie Politisches aus einer Welt, die ›auf rätselhafte Weise verschwunden ist‹.«
Sven Boedecker / Der Spiegel, Hamburg
»Das zärtliche und unterhaltsame Porträt einer Südstaaten-Kleinstadt in Zeiten der Rassentrennung.«
Hilmar Schmundt / Die Wochenzeitung, Zürich
»Gates fängt in seinem ›Talking Book‹, wie er es nach der alten Sklaven-Erzählgattung bezeichnet, die Gespräche, Gerüche, den Gesang der schwarzen Gesellschaft ein.«
Alexandra M. Kedves / Neue Zürcher Zeitung
»Große Gedanken in grandios sinnlicher Sprache.«
Werner Schunk / Rhein-Zeitung, Koblenz
»Ein politisch-ethnologisch-literarisch tolles Buch, ebenso lesbar wie etwas Mark Twains ›Huckleberry Finn‹«.
Franz Dobler / Südwestrundfunk, Baden-Baden
»Henry Louis Gates schreibt im Spannungsfeld zwischen schwarzer Identität und Integrationsanstrengung. Und er hält die Spannung aus.«
Matthias Matussek
»Umwerfend. Wird garantiert ein Klassiker. Diese Autobiographie ist warmherzig und intim, höchst informativ und gerade durch ihr Understatement verstörend.«
Joyce Carol Oates
»Leichtfüßig und klug erzählt der Harvard-Professor Persönliches wie Politisches aus einer Welt, die ›auf rätselhafte Weise verschwunden ist‹.«
Sven Boedecker / Der Spiegel, Hamburg
»Das zärtliche und unterhaltsame Porträt einer Südstaaten-Kleinstadt in Zeiten der Rassentrennung.«
Hilmar Schmundt / Die Wochenzeitung, Zürich
»Gates fängt in seinem ›Talking Book‹, wie er es nach der alten Sklaven-Erzählgattung bezeichnet, die Gespräche, Gerüche, den Gesang der schwarzen Gesellschaft ein.«
Alexandra M. Kedves / Neue Zürcher Zeitung
»Große Gedanken in grandios sinnlicher Sprache.«
Werner Schunk / Rhein-Zeitung, Koblenz
»Ein politisch-ethnologisch-literarisch tolles Buch, ebenso lesbar wie etwas Mark Twains ›Huckleberry Finn‹«.
Franz Dobler / Südwestrundfunk, Baden-Baden
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