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Billy Budd
Aus dem amerikanischen Englisch von Richard Moering. Mit einem Essay
von Albert Camus

Billy Budd ist ein junger Mann, der zur Zeit der Nore-Meuterei, 1797, in der British Royal Navy dient. Im Affekt erschlägt er einen Kumpan und wird zum Tod verurteilt. Der Richterspruch droht eine jener Meutereien auszulösen, denen er gerade hätte vorbeugen sollen. Es ist der Verurteilte selbst, der die Mannschaft beschwichtigt. Seine letzten Worte lauten: »Gott segne Kapitän Vere.«

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Taschenbuch, 160 Seiten
erschienen am 26. Juni 2019

978-3-257-24490-8
€ (D) 12.00 / sFr 16.00* / € (A) 12.40
* unverb. Preisempfehlung

Pressezitate

E. M. Forster
»›Billy Budd‹ ist eine abseitige, unirdische Episode, aber es ist als Lied nicht ohne Worte; man sollte es um seiner Schönheit willen lesen, aber auch als Einübung in schwierigere Werke.«
D. H. Lawrence
»Die Apokalypse unserer Zivilisation.«
Eugenio Montale
»›Billy Budd‹ ist das Kronjuwel seines Werkes.«

Verfilmungen

1998
Billy Budd, Benjamin Britten
1962
Die Verdammten der Meere, Peter Ustinov
Herman
Melville

Herman Melville kam 1819 in New York zur Welt. Ab 1841 befuhr er auf einem Walfänger den Pazifik. Zurück in den USA heiratete er und ließ sich in Massachusetts auf einer Farm nieder. Nach dem Misserfolg von ›Moby-Dick‹ 1851 schrieb er unter Ausschluss der Öffentlichkeit, bis er seine Schriftstellerkarriere und die Farm aufgab und im Hafen von New York bei der Zollbehörde eine Anstellung fand. Er starb 1891 in New York.

Foto: © Bettmann/Corbis/Dukas
Albert
Camus
Albert Camus, 1913 in Mondovi, Algerien, als Sohn einer Spanierin und eines Franzosen geboren, wuchs in einfachen Verhältnissen auf. Während des Zweiten Weltkriegs zog er nach Paris, wo er der Résistance angehörte und Mitbegründer der Zeitung ›Combat‹ war. Seinem Werk, darunter die berühmten Romane ›Der Fremde‹ und ›Die Pest‹, liegt die Philosophie des Absurden zugrunde. 1957 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Er starb 1960 in Villeblevin bei einem Verkehrsunfall.
Foto: © Rowohlt-Archiv

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